Stuttgart - Nach dem Auswärtssieg des 1. FC Köln in Stuttgart war sich beide Trainer einig: Der Sieg des Aufsteigers war verdient.

Peter Stöger (1. FC Köln): "Wir sind sehr zufrieden, damit, was unsere Jungs hier abgeliefert haben. Wir haben geschickt verteidigt und dem Gegner beim Spielaufbau Probleme bereitet. Durch ein schnelles Umschaltspiel haben wir versucht, uns Gelegenheiten zu erspielen. Bei der Chancenverwertung waren wir effizient. Wir sind glücklich, dass wir auch nach dem zweiten Spiel in dieser Saison ungeschlagen sind."

Trainer Armin Veh (VfB Stuttgart): "Es wird keine Überraschung sein, dass wir nicht zufrieden sind. Vom Spielverlauf her war alles okay, aber wenn wir nicht lernen, klüger und konsequenter zu spielen, dann wird das eine ähnlich schwere Saison wie die letzte. Den Willen kann ich meiner Mannschaft nicht absprechen, aber sie ist zu verspielt. Das ist Profifußball, und Köln war viel cleverer."

Christian Gentner: "Wir haben über weite Teile der ersten Hälfte das Spiel gemacht, waren aber im letzten Drittel nicht konsequent genug. Nach dem 0:1 haben wir den Mut nicht verloren, aber letztlich zu ungenau gespielt. Es waren unnötige Gegentore, die wir so niemals kassieren dürfen. In der Bundesliga kosten solche Situationen eben Punkte. Wir müssen die Köpfe hochnehmen und uns bei den nächsten Aufgaben beweisen."

Sven Ulreich:
"Wir hatten einen hohen Spielanteil. Bis zum gegnerischen Strafraum haben wir auch gut kombiniert, viel weiter sind wir aber leider nicht gekommen. Sowohl in der Offensive als auch in der Defensive haben wir in den entscheidenden Momenten die letzte Konsequenz vermissen lassen. Gegen Köln ist es schlecht gelaufen für uns. Wir dürfen den Kopf aber jetzt nicht in den Sand stecken."

Martin Harnik:
"Wir haben einen gebrauchten Tag erwischt. Das Spiel war ernüchternd und frustrierend. Ich selbst habe auch nicht viel auf die Reihe bekommen. Wir haben uns zu wenige zwingende Chancen erspielt. Die Kölner dagegen haben das gut gemacht, indem sie auf unsere Fehler gelauert haben und diese letztlich auch ausgenutzt haben."