Bremen - Werder-Coach Robin Dutt lobt die Leistung seiner Mannschaft, auch wenn es am Ende nur für ein Remis reicht. TSG-Trainer Markus Gisdol ist zufrieden mit einem Punkt. Die Stimmen zum Spiel.

Robin Dutt (Trainer SV Werder Bremen): "In der ersten Halbzeit war die kämpferische Leistung in Ordnung, aber das Gegentor darf natürlich nicht so fallen. Danach haben wir teilweise richtig guten Fußball gespielt, das hat mir Spaß gemacht. Das Unentschieden ist irgendwie gerecht, trotzdem fühlt es sich ein bisschen so an, als hätten wir zwei Punkte verloren."

Markus Gisdol (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Es ist nie sehr einfach in Bremen ein gutes Ergebnis zu erzielen. Das Spiel hatte zwei total unterschiedliche Phasen. Unter dem Strich geht der Punkt für uns in Ordnung. Zumindest in der ersten Halbzeit haben wir vieles rech gut gemacht."

Raphael Wolf (Werder Bremen): "Vor allem am Ende hatten wir eine Vielzahl von Chancen. Deshalb hätte wir auch als Sieger von Platz gehen können. Es macht auf jeden Fall Mut, da wir uns auch gegen Gegner wie Hoffenheim die Chancen erspielen."

Clemens Fritz(Werder Bremen): "Wir haben heute einen Punkt geholt, es hätten aber auch drei werden können. Es ist positiv, dass wir nach einer schwächeren ersten Halbzeit wieder so zurückkommen, aber es darf nicht passieren, dass wir im ersten Durchgang so mutlos spielen. Nach der Pause war das deutlich besser. Da haben wir an uns geglaubt und gezeigt, dass wir in einem sehr guten Fitnesszustand sind. Aufgrund der vielen Chancen wäre ein Sieg verdient gewesen. Die Leistung müssen wir fortführen."

Sebastian Prödl (Werder Bremen): ''Wenn man das ganze Spiel nimmt, dann war es eine sehr enge Partie. Nach der ersten Hälfte haben wir wieder bewiesen, dass wir immer in der Lage sind, einen Gang zuzulegen. Wir haben uns in der zweiten Halbzeit sehr viele Chancen erspielt, aber leider nur einmal dafür belohnt. In der Defensive haben wir eine gute Arbeit verrichtet, haben gegen die starke Offensive nur Chancen zugelassen, die aus unseren eigenen Fehlern resultierten.'' 

Fin Bartels (Werder Bremen): "Nach dem Rückstand gab es für uns nur noch eine Richtung. Wir wollten das Spiel unbedingt drehen. In der zweiten Halbzeit haben wir eine super Leistung gezeigt, hätten uns dafür aber belohnen müssen. Wir werden jetzt daran arbeiten, dass wir diese Leistung über zwei Halbzeiten hinbekommen. Dafür werden wir diese 90 Minuten ganz in Ruhe analysieren und in Leverkusen so auf den Platz gehen, wie heute im zweiten Durchgang.''

Franco Di Santo (Werder Bremen): "Ich bin schon ein wenig enttäuscht. Wir haben heute einige Möglichkeiten zum Sieg liegengelassen. Das ist Schade."

Nils Petersen(Werder Bremen): "Es ist natürlich blöd, dass wir uns immer selbst in Schwierigkeiten bringen. Nach dem Ausgleich hatten wir eine ganz andere Körpersprache. Da haben wir auch die 50:50-Duelle für uns entschieden."

Oliver Baumann (TSG Hoffenheim): "Am Ende können wir mit diesem Punkt gut leben. Ich denke, das Ergebnis geht so auch in Ordnung. Den einen oder anderen Konter hätten wir vor der Pause besser zu Ende spielen können, dann hätten wir vielleicht gar nicht mehr so um den Punkt zittern müssen."

Ermin Bicakcic (TSG Hoffenheim): "Wir haben zwei sehr unterschiedliche Halbzeiten gespielt. Die erste war gut, die zweite nicht. Für die Zukunft wird es wichtig sein, dass wir zwei gleichwertige, starke Halbzeiten abliefern."

Andreas Beck (TSG Hoffenheim): "Bremen hat eine sehr starke zweite Halbzeit gespielt. Obwohl sie sehr offensiv agiert haben, kamen wir nicht zu Kontersituationen. Ich denke, dir Punktgewinn geht aufgrund der ersten Halbzeit, die uns gehörte, in Ordnung."