Bremen - Überaus glücklich über die starke Leistung seiner Mannschaft zeigte sich Werder-Coach Viktor Skripnik. FCA-Trainer Markus Weinzierl konnte den Gegner nur loben. Die Stimmen zum Spiel Werder Bremen - FC Augsburg.

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Das war einfach ein klasse Spiel von uns. Ich freue mich ganz besonders darüber, dass wir so viele Torchancen herausarbeiten konnten. Mit 29 Punkten sind wir jetzt noch nicht im Himmel, aber wir können etwas ruhiger sein."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Der Bremer Sieg geht absolut in Ordnung. Die Mannschaft hat einen unheimlichen Lauf, da konnten wir nur schwer dagegen halten. Meine Mannschaft war nicht wuchtig und aggressiv genug, um vielleicht wenigstens einen Punkt mitzunehmen."

"Muss einen freien Kopf haben"

Zlatko Junuzovic (Spieler SV Werder Bremen): "Ich habe immer gesagt, dass ich einen freien Kopf haben muss. Ich spüre einfach, dass die Verlängerung die richtige Entscheidung ist."

Fin Bartels (SV Werder Bremen): "Das war ein richtig gutes Spiel von uns, vor allem von der Defensive. Normalerweise erledigen sie die Drecksarbeit und werden dafür kaum gelobt. Heute stehen sie im Mittelpunkt, das freut mich. Momentan klappen viele Dinge, da bügelt der eine für den anderen die Fehler aus. Aber am Ende machen wir es uns zu schwierig. Man kann sagen, da sind wir in Schönheit gestorben. Daran müssen wir arbeiten. Schön, dass es noch was zu verbessern gibt."

Assani Lukimya (SV Werder Bremen): "Wir haben ein ganz gutes Spiel gemacht. Die Standardsituationen haben uns geholfen. Ich denke, dass wir uns trotzdem auch aus dem Spiel so viele Chancen erarbeitet haben, wie schon lange nicht mehr. In der Rückwärtsbewegung hat dann jeder mitgearbeitet, aus dem Spiel heraus haben wir wenig zugelassen."

Levent Aycicek (SV Werder Bremen): "Wir haben uns viele Chancen erarbeitet, sie aber einfach nicht gut ausgespielt. Augsburg hat Qualität, das haben sie am Ende unter Beweis gestellt. Da mussten wir dann noch mal zittern."

"Bremen ist die Mannschaft der Stunde"

Markus Feulner (FC Augsburg): "Werder Bremen hat in der ersten Halbzeit viel Druck gemacht und sich auch einige Chancen erspielt. Nach dem Wechsel haben wir dann alles versucht und sind mit dem Treffer zum 2:3 noch einmal rangekommen. Zum Schluss war es dann nochmal richtig eng, aber der Ausgleich wollte einfach nicht mehr gelingen."

Daniel Baier (FC Augsburg): "Bremen ist die Mannschaft der Stunde. Wir wussten, dass sie gut drauf sind, wir aber auch. Nach dem Rückstand haben wir noch einmal alles rausgehauen, aber es hat am Ende einfach nicht gerreicht."