Berlin - Hertha-Coach Pal Dardai zeigt sich nach 0:2-Pleite gegen Freiburg enttäuscht, Freiburgs Christian Streich lobt die Disziplin seiner Elf. Die Stimmen zum Spiel.

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Ich habe der Mannschaft gesagt, dass es viel zu korrigieren gibt. Einige Szenen kann ich nicht akzeptieren. In Mainz haben wir mutig gespielt, nach dem 0:1 sind wir unsicher geworden, das ist eine Kopfsache. Wir werden versuchen, das wieder hinzubekommen und weiterhin hart arbeiten. Das ist der einzige Weg."

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Wir haben sehr diszipliniert gespielt. Es war sicherlich kein besonders gutes Spiel, aber alle haben gut gearbeitet. Der Sieg spricht für die Mannschaft, wir sind wieder zurückgekommen. Wichtig ist, dass wir ein Auswärtsspiel gewonnen haben gegen einen direkten Konkurrenten."

"Nutzen unsere Gelegenheiten nicht"

Julian Schieber (Hertha BSC): "Wir haben uns natürlich viel mehr vorgenommen. Wir haben zu viele Fehler gemacht und einfach nicht gut gespielt. Wir haben keine zwingenden Torchancen kreiert. So kann man kein Heimspiel gewinnen. Es war kein guter Tag für uns."

Jens Hegeler (Hertha BSC): "Es ist bitter, weil es drei Punkte gegen einen direkten Konkurrenten waren. Freiburg macht aus einer Chance und einer Ecke zwei Tore. Wir nutzen unsere Gelgenheiten nicht."

"Das ist unfassbar für mich"

Maximilian Philipp (SC Freiburg): "Meine Familie und meine ganzen Freunde waren im Stadion, und dass ich da ein Kopfballtor mache, das ist unfassbar für mich."

Karim Guédé (SC Freiburg): "Wir lassen uns nicht von einer Nervosität von außen anstecken. Wir müssen einfach konzentriert bleiben, und dann werden wir auch in Zukunft Spiele gewinnen als Mannschaft."