Hannover - Bayer Leverkusen feiert in Hannover den zweiten Auswärtssieg der Saison. Roger Schmidt ist vor allem mit der Leistung in der 2. Halbzeit zufrieden. Die Stimmen zum Spiel Hannover 96 gegen Bayer Leverkusen:

Tayfun Korkut (Trainer Hannover 96): "In der ersten Hälfte waren wir auf Augenhöhe. Die Mannschaft hat sich nicht nur gewehrt, sondern auch versucht, selber Akzente zu setzen. Das Gegentor bekommen wir zu früh, dann wird es natürlich schwierig. Wir haben gegen eine absolute Spitzenmannschaft gespielt."

Roger Schmidt (Bayer Leverkusen): "Es war genau das Spiel, das wir erwartet haben. Wir wussten, dass wir diszipliniert und geschlossen auftreten müssen. In der ersten Halbzeit war es eine Art Abnutzungskampf, in der zweiten Hälfte haben wir unsere Angriffe dann besser ausgespielt und ein sehr wichtiges und schwieriges Spiel für uns gewonnen."

"Genickbruch kurz nach der Pause"

Edgar Prib (Hannover 96): In der ersten Halbzeit haben wir das sehr gut gemacht. Wir waren sogar gleichwertig, müssen eigentlich in Führung gehen. Dann läuft das Spiel ganz anders. Im zweiten Durchgang haben wir einen Tick nachgelassen und Leverkusen war einfach eiskalt. 

Christian Schulz (Hannover 96): Die Niederlage ist sehr ärgerlich. Der Genickbruch war das Gegentor kurz nach der Pause. Danach hat sich auch gezeigt, was für eine starke Mannschaft die Leverkusener haben. 

"Wir wollten unbedingt gewinnen"

Simon Rolfes (Kapitän Bayer Leverkusen): "Der Sieg war sehr wichtig gegen einen direkten Konkurrenten und tut uns richtig gut. Der frühe Führungstreffer nach dem Seitenwechsel war sehr wertvoll, dadurch sind mehr Räume für uns entstanden, die wir klasse genutzt haben. Die erste Halbzeit war hingegen sehr umkämpft. Es war ein gutes Gefühl für mich, endlich wieder auf dem Platz zu stehen. Jetzt freuen wir uns auf die kommenden Aufgaben."

Michael Schade (Bayer-Geschäftsführer): "Jetzt sieht es wieder positiver aus. Wir wollten unbedingt gewinnen, um nicht den Anschluss an die Plätze zu verlieren, die wir uns vorgenommen haben."

Rudi Völler (Bayer-Sportdirektor) über Kießlings Torflaute: "Jeder Stürmer tut natürlich immer so, als wäre das halb so wild. Aber da fällt natürlich eine Zentnerlast ab"