Stuttgart - Während Huub Stevens stolz ist auf die Leistung seiner Mannschaft, findet auch sein Gegenüber nur lobende Worte für den Gastgeber. Die Stimmen zum Spiel VfB Stuttgart - FSV Mainz 05.

Huub Stevens (Trainer VfB Stuttgart): "Wir haben noch nichts, nur ein Spiel gewonnen. Wir brauchen noch zwei solche Spiele. Den einzigen Vorwurf, den ich den Jungs machen kann, ist, dass sie die Chancen nicht verwertet haben. Aber es hat Spaß gemacht, die Mannschaft heute anzuleiten."

Martin Schmidt (Trainer Mainz 05): "Ich muss eingestehen, dass das bessere Team gewonnen hat - besser, durch den unheimlichen Willen, den Stuttgart an den Tag gelegt hat. Damit kommen wir im Moment nicht klar, das war letzte Woche schon gegen den HSV so. Unser Plan, zu warten bis Stuttgart aufmachen muss, wurde durch das 1:0 zunichte gemacht."

"Wir wollen nur noch Siege"

Sven Ulreich (VfB Stuttgart): "Wie die Mannschaft heute Gas gegeben hat, war sensationell. Deshalb haben wir auch verdient gewonnen. So muss es weitergehen. Das waren drei Punkte, die wichtig waren, aber jetzt wollen wir nur noch Siege."

Christian Gentner (VfB Stuttgart): "Wir freuen uns über den Sieg und sind erleichtert. Wir hatten auch diesmal wieder viele gute Aktionen im Spiel und haben verdient gewonnen. Damit haben wir die Chance für den Klassenerhalt aufrechterhalten. Ab jetzt sind wir im Pokalmodus und haben noch zwei Endspiele.“

Daniel Didavi (VfB Stuttgart): "Wenn ich fit bin, gebe ich immer vollen Einsatz. Jetzt bin ich vollkommen schmerzfrei, und ich freue mich umso mehr, wenn ich auf dem Platz stehe, und wenn wir dann auch noch gewinnen. Wir haben aber noch nichts erreicht und noch zwei schwierigen Aufgaben vor uns. Der Erfolg gegen Mainz war nur ein Pflichtsieg.“

Martin Harnik (VfB Stuttgart): "Das war ein immens wichtiger Sieg. Wir waren sehr dominant und haben dieses Spiel so beherrscht, dass wir zu keiner Zeit das Gefühl hatten, die Partie zu verlieren. Dennoch wird es in den kommenden Wochen noch einmal richtig schwer.“

"In allen Belangen unterlegen"

Nikolce Noveski: "In der ersten Hälfte waren wir deutlich unterlegen, im zweiten Abschnitt haben wir besser gepresst. Schade, dass dann das 0:1 fällt. Wir wollten dagegenhalten, weil wir wussten, was auf uns zukommt, waren aber am Ende in allen Belangen unterlegen.“