Paderborn - Der VfL Wolfsburg löst mit einem 3:1 in Paderborn das Ticket für die Champions League und schiebt sich wieder an Borussia Mönchengladbach vorbei. Die Stimmen zum Spiel SC Paderborn - VfL Wolfsburg.

Andre Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Gratulation an den VfL zum Erreichen der Champions League und für eine tolle Saison. Ich kann meiner Mannschaft keinen Vorwurf machen, sondern kann sie loben für ein gutes Spiel in Ballbesitz gegen eine Mannschaft, die in einer anderen Liga spielt. Wir haben versucht, Chancen zu kreieren und nach vorne zu spielen. Vielleicht wäre das Spiel anders gelaufen, wenn Lukas Rupp in der elften Minute das Tor gemacht hätte. Auch nach den ersten beiden Gegentoren haben wir nie aufgegeben, weitergespielt und versucht, weiter zu pressen. Nach der Pause wollten wir mit aller Macht den Anschlusstreffer, aber das 3:0 hat die Partie entschieden. Wir haben dann Moral bewiesen und ich freue mich, dass meine Mannschaft sich mit einem schönen Tor noch für den Aufwand belohnt hat. Das lässt uns selbstbewusst in die letzten zwei Spiele gehen.“

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Einen Riesenglückwunsch an meine Mannschaft, dass sie den letzten Schritt gemacht hat und sich direkt für die Champions League qualifiziert hat. Wir haben den Kampf und die läuferische Herausforderung angenommen, und hatten dann die Effizienz, unsere Torchancen zu nutzen. In der zweiten Hälfte hat man gemerkt, dass der letzte Schritt immer der schwerste ist, da haben wir etwas unruhiger gespielt. Wir freuen uns auf die letzten zwei Ligaspiele und wollen den zweiten Platz unbedingt verteidigen. Den Paderbornern drücke ich die Daumen, dass sie den Klassenerhalt schaffen.“

"Es liegt alles in unserer Hand"

Lukas Rupp (SC Paderborn): "Ich glaube schon, dass mehr drin war. Wir haben unsere Chancen nicht eiskalt genutzt so wie Wolfsburg. Ich glaube Wolfsburg hatte vier Chancen und macht davon drei Tore - das ist eben die Qualität. Wenn ich das Tor mache, dann ist es ein ganz anderes Spiel. So kriegen wir dann schnell zwei Gegentore und laufen wieder hinterher. Aber wir wussten trotzdem, dass wir auch so etwas umbiegen können, das haben wir schon gegen Dortmund gezeigt. Wir wollten es unbedingt, leider haben wir es nicht geschafft."

Süleyman Koc (SC Paderborn): "In der der zweiten Halbzeit hat man gesehen, dass wir auch Chancen hatten und in der ersten Halbzeit hatten wir auch noch eine Chance mit Lukas Rupp. Wolfsburg ist eine der besten Mannschaften der Bundesliga. Wir müssen an uns arbeiten, es ist noch nichts verloren. Es liegt alles in unserer Hand."

Marc Vucinovic (SC Paderborn): "Wolfsburg ist eine Topmannschaft. Man hat gesehen, dass sie wenige Chancen hatten, sie machen aber jedesmal ein Tor. Das ist eben die Qualität, die Wolfsburg hat. Wir hatten zwei, drei Chancen und nutzen nur eine - das ist dann der Unterschied."