Bremen - Nein, Punkte gab es keine für den Rückkehrer. Aber Thomas Schaaf freute sich trotzdem über den "warmen Empfang im Weserstadion". Die Stimmen zum Spiel Werder Bremen gegen Eintracht Frankfurt.

Viktor Skripnik: (Trainer Werder Bremen): "Ein Sieg und dann noch zu Null gespielt - da sind alle in Bremen glücklich. In der Tabelle stehen wir jetzt an einem Punkt, von dem aus wir aus noch mehr erreichen können. Wieder einmal hat sich gezeigt, dass die Standardsituationen eines unserer besten Mittel sind."

Thomas Schaaf (Trainer Eintracht Frankfurt): "Das war aus meiner Sicht eine sehr unterhaltsame Partie. Werder hat eine seiner Chancen zum Sieg genutzt, wir haben das leider nicht getan. In den entscheidenden Situationen konnten wir keinen Stich setzen. Ich bin über die Niederlage natürlich enttäuscht, aber der warme Empfang im Weserstadion hat mich gefreut."

"Freut mich, dass wir zu null gespielt haben"

Clemens Fritz: "Es war definitiv eine unterhaltsame Partie für die Zuschauer. 90 Minuten ging es hin und her, immer wieder haben sich Räume geöffnet. Man hat gesehen, dass beide Mannschaften für offensiven Angriffsfußball stehen. Aber wir konnten in der zweiten Halbzeit eine Schippe drauf legen, deshalb haben wir gewonnen. Wir haben in dieser Saison schon zu viele Gegentore kassiert, deshalb freut mich besonders, dass wir zu null gespielt haben. Kompliment an die Defensive. Allerdings: wir haben die Konter nicht gut ausgespielt. Da standen wir zu oft im Abseits. Da müssen wir cleverer unsere Chancen nutzen."

Zllatko Junuzovic (beide Werder Bremen): "Wir waren in der ersten Halbzeit nicht aktiv genug. Im zweiten Durchgang waren wir deutlich besser und haben uns für den Aufwand belohnt."