Leverkusen - Roger Schmidt hebt nicht nur die starke Offensive hervor, HSV-Coach Peter Knäbel sieht den Grund für die Niederlage im frühen Gegentor Die Stimmen zum Spiel Bayer 04 Leverkusen - Hamburger SV.

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir wollten heute ein Signal geben, dass wir in den letzten acht Spielen um die Champions League kämpfen wollen. Das haben wir gut gemacht. Das 2:0 kurz vor der Pause hat uns in die Karten gespielt. Wir haben nach der Pause eine hervorragendes Spiel geboten. Zudem haben wir heute wieder zu null gespielt, das finde ich besonders wertvoll."

Peter Knäbel (Trainer Hamburger SV): "Unglücklicher kann man so ein Spiel nicht beginnen, als wir es heute gemacht haben. Wenn man so ein frühes Gegentor kassiert, dann ist es schwierig, das durchzuziehen, was man sich in der vergangenen Woche aufgebaut hat. Ich muss mich jetzt auf das nächste Spiel gegen Wolfsburg konzentrieren."

"Es fällt schwer, nach so einem Spiel Erklärungen zu finden"

René Adler (Hamburger SV): "Es fällt schwer, nach so einem Spiel Erklärungen zu finden und es fällt ebenso schwer zu sagen, dass wir eigentlich zwei sehr gute Trainingswochen hatten, in denen wir uns auf dieses Spiel fokussiert haben und wussten, dass wir eine Top-Leistung brauchen, um hier etwas mitzunehmen. Das ist uns nicht gelungen. Aber wir müssen jetzt weitermachen. Wir wissen, dass wir genug Qualität haben. Dass wir uns nach dem Spiel von den Fans einiges anhören mussten, gehört dazu, genau, wie sich in schönen Momenten von ihnen feiern zu lassen. Es ist unglaublich wichtig, dass wir sie im Rücken haben. Leider sind sie ja schon leidgeprüft, aber wir hoffen, dass wir mit ihnen die Saison noch zu einem guten Ende führen können. (zum kompletten Interview mit Rene Adler)"