Paderborn - Eine umkämpfte Nullnummer, bei der am Ende Hoffenheim über den Punkt zufrieden sein kann. Was sagen die Protagonisten? Die Stimmen zum Spiel SC Paderborn - 1899 Hoffenheim.

André Breitenreiter (Trainer SC Paderborn): "Die Mannschaft hat eine tolle Reaktion gezeigt. Leider haben wir uns nicht belohnt. Auf die Tabelle schauen wir nicht. Wichtig ist, dass die Leistung zu 100 Prozent stimmt."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Man hat gesehen, warum ich vor diesem Spiel gewarnt habe. Wir waren uns trotzdem sicher, unsere Chancen zu bekommen, wenn Paderborn aufmacht. Die Gelb-Rote Karte hat uns alles andere als in die Karten gespielt. So muss man sagen: Punkt gewonnen."

"Wichtig, dass wir zu Null gespielt haben"

Alban Meha (SC Paderborn): "Wir haben ein gutes Spiel gemacht und gerade in der ersten Halbzeit kaum etwas zugelassen. In den 20-25 Minuten in Überzahl haben wir nochmal alles versucht, es waren viele gute Möglichkeiten dabei. Doch der Ball wollte einfach nicht rein. Es war wichtig, dass wir zu Null gespielt haben."

Lukas Rupp (SC Paderborn): "Im Klassenerhalt ist jeder Punkt wichtig. Wir hätten natürlich auch gerne den Dreier mitgenommen, waren auch die bessere Mannschaft und hatten gute Möglichkeiten. Dennoch müssen jetzt mit dem einen Punkt nun zurecht kommen."

Patrick Ziegler (SC Paderborn): "Das war ein echtes Topspiel von uns. Das einzige Manko war, dass wir nicht getroffen haben. Wir waren in allen Bereichen, auch vor dem Platzverweis, überlegen. Wir müssen uns halt belohnen, das Glück ist im Moment nicht auf unserer Seite. Das müssen wir uns wieder erarbeiten und es in zwei Wochen dann besser machen."

"Bin angefressen"

Ermin Bicakcic (1899 Hoffenheim): "Wir haben uns viel vorgenommen, standen in der ersten Halbzeit gut, konnten es nach vorne aber nicht besser ausspielen. Am Ende müssen wir über das 0:0 zufrieden sein. Ich bin enttäuscht und angefressen wegen dem Platzverweis. Nach der Länderspielpause geht es weiter."

Oliver Baumann (1899 Hoffenheim): "Ich glaube nicht, dass man Ermin in dieser Situation vom Feld schicken muss, weil er auch den Ball spielt. Danach wird es natürlich schwer, weil wir nur noch zu zehnt sind und Paderborn das dann auch gut spielt. Wir hatten vorne wenige Situationen. Letztlich müssen wir mit diesem Punkt nach dem Spielverlauf zufrieden sein. Ich habe versucht, die Mannschaft von hinten noch ein bisschen zu dirigieren, damit wir wieder besser stehen."

Andreas Beck (1899 Hoffenheim): "In der ersten Halbzeit haben wir mehr gemacht und waren einem Treffer näher, aber nach dem Platzverweis haben wir uns natürlich aufs Verteidigen beschränkt. Da hatte Paderborn bessere Möglichkeiten. Ich denke, das 0:0 ist ein gerechtes Ergebnis. Oliver Baumann hat seinen Kasten mit einer guten Leistung - wie auch in der vergangenen Woche - sauber gehalten. Das hilft uns als Mannschaft natürlich."