Köln - Kölns Trainer Peter Stöger freut sich über einen verdienten Punkt. Viktor Skripnik will nicht mehr über Europa reden. Die Stimmen zum Spiel 1. FC Köln - Werder Bremen.

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir hatten eigentlich das Ziel, einen größeren Schritt nach vorne zu machen. Aber letztlich müssen wir mit dem Punkt zufrieden sein. Wenn man zurückliegt und dann noch einmal so zurückkommt, dann ist das okay. Wir haben am Ende großen Druck gemacht und uns den Punkt verdient."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Im Fußball kann es so gehen, wir haben in so engen Spielen auch schon einmal profitiert. Wir müssen jetzt auch nach unten schauen und nicht über Europa reden. Wir sind noch nicht so weit, jeder sieht das."

"Der Punkt kann noch sehr wichtig sein"

Kevin Wimmer (1. FC Köln): "Ich glaube, für uns war sicherlich auch mehr drin als der Punkt. Andererseits muss man es natürlich auch so sehen, dass wir den Ausgleich erst ganz kurz vor Schluss durch einen Elfmeter gemacht haben. Das macht uns natürlich glücklich, dass wir doch noch etwas mitnehmen und nicht mit leeren Händen da stehen. Der Punkt kann noch sehr wichtig sein."

Matthias Lehmann (1. FC Köln): "Ich glaube die erste Halbzeit war auch nicht so schlecht wie der Spielstand war. Wir haben uns trotzdem Chancen heraus gespielt. Aber in der zweiten Halbzeit haben wir natürlich deutlich mehr Druck gemacht und dann war es ein offener Schlagabtausch. Ich denke, dass das so in Ordnung geht."

"Müssen mit dem Punkt zufrieden sein"

Zlatko Junuzovic (Werder Bremen): "Es war klar, dass wir nach dem 1:0 auf Konter lauern würden. Köln hat zwar Druck gemacht, aber auch nicht wirklich Fußball gespielt. Wir haben zwar eine gute Leistung gezeigt, bestrafen uns am Ende aber selber."

Jannik Vestergaard (Werder Bremen): "Die Enttäuschung ist groß, so kurz nach Schluss. Ich denke trotzdem, dass wir mit dem Punkt zufrieden sein müssen. Beide Mannschaften haben kaum Fußball gezeigt, deshalb ist es ein faires Ergebnis."

Clemens Fritz (Werder Bremen): "Es war eine enorm intensive Partie, ein harter Kampf. Die erste Halbzeit haben wir gut gespielt, viel Ruhe am Ball gehabt. In der zweiten Hälfte haben wir nicht mehr so für Entlastung sorgen können und zu wenig dagegen gehalten. Kurz vor Schluss den Ausgleich zu bekommen ist immer ärgerlich. Den Schuh müssen wir uns aber selber anziehen. Wir hätten das zweite Tor nachlegen müssen."