Markus Gisdol (Trainer Hoffenheim): "Bremen war in den ersten 20 Minuten aktiver und hat in beiden Halbzeiten zum jeweils richtigen Zeitpunkt die Tore gemacht. Vor allem nach der Anfangsphase haben wir Richtig Gas gegeben. Da lag auch ein weiterer Treffer in der Luft. Den Start nach der Pause haben wir wieder verschlafen. Danach waren wir nicht zwingend genug. Es ist bitter, mit zwei Niederlagen zu starten. Die Fragen nach Europa können wir uns damit auch sparen. Wir müssen uns wieder auf unsere Grundtugenden konzentrieren, um Punkte zu holen."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen) "Wir haben sehr gut angefangen, dann gab es einen Bruch in unserem Spiel. Zwei bis drei Gegentore lagen vor der Halbzeit in der Luft. Nach dem Seitenwechsel hatten wir wieder mehr Luft, aber wir wussten, dass es bis zum Ende schwer wird. Hoffenheim hat sehr starke Spieler. Wir wussten, dass wir sehr hart arbeiten müssen. Die drei Punkte nehmen wir gerne für den Abstiegskampf mit."

"Wir müssen ganz sicher einen draufsetzen"

Oliver Baumann (Hoffenheim): "Wir haben eine Weile gebraucht, um ins Spiel zu finden. Dann hatten wir unsere Chancen. Die Gegentore waren zu einfach. In der zweiten Halbzeit haben wir uns zu wenig zwingende Chancen erspielt, um noch einen Punkt zu holen. Wir müssen in Sachen Leistung ganz sicher einen draufsetzen."

Eugen Polanski (Hoffenheim): "Wir haben uns heute in vielen Szenen nicht gut angestellt. Da nutzt es auch nichts, wenn man in einer Partie oft am Drücker ist. Die Anfangsphase haben wir komplett verschlafen. Gegen Ende haben wir gegen sehr tief stehende Bremer versucht, uns Chancen zu erspielen. Das ist uns nicht gelungen. Das müssen und werden wir morgen klar ansprechen."

Andreas Beck (Hoffenheim): "Wir haben den Anschluss nach 20 Minuten gefunden, hatten dann gute Möglichkeiten. Die zweite Halbzeit war aber zerfahren. Die Punkte waren klar eingeplant, weil wir schon im Hinspiel gegen Bremen unnötig Punkte gelassen haben. Zwei Niederlagen zum Rückrunden-Auftakt sind unglaublich bitter, weil wir den Anschluss nach oben halten wollten."

"Gefühle hinten anstellen"

Jannik Vestergaard (Bremen): "Wir stehen als Mannschaft gut und haben heute eine geschlossene Leistung gezeigt. Das Team war entschlossen und wir haben gut verteidigt. Die Stürmer vorne waren eiskalt. Dennoch haben sie hinten gut ausgeholfen. Es war schön und die Punkte waren, unabhängig davon, dass ich gegen meinen alten Club gespielt habe, enorm wichtig. Da muss man die Gefühle hinten anstehen, auch wenn es gegen die alten Kumpels ging, die auch heute noch gute Kumpels sind."