Mainz - Erleichterung in Mainz, Realismus und Lob für den Gegner bei Paderborns Trainer André Breitenreiter. Die Stimmen zur Partie 1. FSV Mainz 05 - SC Paderborn.

Kasper Hjulmand (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Wir haben sehr gut angefangen, mit Aggressivität und einem frühen Tor. Gegen Ende der Halbzeit waren wir dann sehr unruhig. Der große Unterschied zu früheren Spielen war das Tor zum 2:0. Danach haben wir freier aufgespielt. Das war sehr, sehr wichtig für uns. Jedes Tor ist wichtig in diesem Wettbewerb. Es war kein leichtes Spiel. Ich finde, dass in Paderborn sehr gut gearbeitet wird. Alles Gute für die Zukunft! Wir sind heute sehr froh, freuen uns über den Sieg, aber ab morgen beginnt die Vorbereitung auf Hannover."

André Breitenreiter(Trainer SC Paderborn): "Herzlichen Glückwunsch zu diesem Sieg! Ich denke, wir haben zwei unterschiedliche Halbzeiten gesehen. Wir sind nicht gut ins Spiel gekommen, fangen ein frühes Tor, schütteln uns aber und erspielen uns Chancen. Die erste Halbzeit war ausgeglichen. Wir nehmen uns viel vor für die zweite Halbzeit und bekommen dann durch fahrlässige Fehler das schnelle Gegentor. Wir waren nicht kompakt im Defensivverhalten und das wird in der Bundesliga dann gnadenlos bestraft. Für uns gilt es, jetzt die Köpfe hochzunehmen. Für uns geht es am Mittwoch weiter, da werden wir nicht so naiv auftreten. Ich wünsche Mainz 05 alles Gute für die Zukunft! Das meine ich ehrlich, hier wird seit Jahren tolle Arbeit geleistet."

"Hat sich angefühlt wie Treibsand"

Stefan Kutschke (SC Paderborn): "Es war bis auf Abstriche über weite Strecken des Spiels nicht gut, was wir gezeigt haben. Wir haben zu blöden Zeitpunkten die Gegentore bekommen und uns in manchen Situationen auch zu naiv angestellt."

Marvin Bakalorz (SC Paderborn): "Das Spiel war natürlich nicht so schön. Es hat sich angefühlt, wie Treibsand in dem man immer tiefer rutscht. Wir haben uns den Auftakt anders vorgestellt, aber Gott sei Dank können wir der Bundesliga schon in einigen Tagen zeigen, dass das nur ein Ausrutscher war."

Uwe Hünemeier (SC Paderborn): "Wir haben von den 90 Minuten nicht in vielen wirklich gut gespielt. Am Ende der ersten Halbzeit waren wir im Spiel, nach der Pause haben wir fast nichts von dem umgesetzt, was wir uns vorgenommen haben. Wir haben dem Gegner zu viele Räume gegeben und es nicht geschafft, wenige Chancen zuzulassen. Das hat der Gegner eiskalt ausgenutzt und am Ende ist die Niederlage auch in dieser Höhe absolut verdient."