Köln - Was sagen die Trainer zu den Ergebnissen und Geschehnissen am Wochenende? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des Spieltags zusammengestellt.

Borussia Dortmund - Bayer 04 Leverkusen

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Die Mannschaft war sehr gut in der Summe. Sehr, sehr gut sogar in den ersten 20 Minuten. Dann wurde es ein bisschen wilder, das Tempo, auch von Leverkusen, ist nochmal hochgegangen. Es war ein wahnsinnig intensives Spiel. Hintenraus haben wir dann nochmal kompletten Zugriff gefunden und mit einer Superleistung aufgehört. Fühlt sich topp an."

Roger Schmidt (Trainer Bayer 04 Leverkusen): "Borussia Dortmund hat absolut verdient gewonnen. Man hat gesehen, warum sie elf Spiele hintereinander gewonnen haben. Wir hatten kurz vor und kurz nach der Halbzeit zwei gute Chancen. Es waren die einzigen des Spiels, um eventuell gewinnen zu können."

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FC Augsburg - Hannover 96

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Die Erleichterung ist sehr groß. Das war ein wichtiges Spiel, das haben wir gut gemacht. Es war eine konzentrierte Leistung. Wir haben klare Abläufe gezeigt. Da ist man als Trainer natürlich zufrieden. Was uns vielleicht gefehlt hat, war das dritte Tor."

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Eine Minute, in der wir Fehler gemacht haben, hat gereicht, damit wir das Spiel verlieren. Wenn man eine paar Spiele verliert, wird immer über den Trainer diskutiert, ich habe kein Problem damit."

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VfB Stuttgart - FC Schalke 04

Alexander Zorniger (Trainer VfB Stuttgart): "So ein Spiel darfst Du niemals verlieren. Aber wir tun es. In Regelmäßigkeit. Ich wüsste nicht, wo ich ansetzen sollte, außer beim Tore erzielen. Was mich beeindruckt, ist, dass wir solch eine Leistung geboten haben, nach vier Spielen, in denen es auf die Hörner gegeben hat. Aber wir können nicht anders spielen als so, wenn wir erfolgreich sein wollen. Das ist alternativlos. Aber Tore erzielen ist schon auch ein Qualität."

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Die Stuttgarter haben heute eine bärenstarke Leistung gezeigt. Dass wir gewonnen haben, lag einzig und allein an Ralf Fährmann, der weltklasse gehalten hat. Eine Chance haben wir dann genutzt und völlig unverdient gewonnen. Manchmal muss man auch mal schmutzig den Sieg mitnehmen."

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1. FC Köln - Borussia Mönchengladbach

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Die Jungs haben Spaß in der Kabine. Sie wissen, dass sie ein wichtiges Spiel endlich mal wieder für sich entschieden haben. Es ist wichtig, dass wir zu Hause weiter ungeschlagen sind. Das wird uns weiterhelfen in Phasen, in denen die Ergebnisse nicht mehr ganz so gut sind."

Lucien Favre (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben unnötig verloren. Unsere Leistung war nicht schlecht. Allerdings haben die klaren Torchancen gefehlt. Wir hatten insgesamt zu wenig Ballbesitz und haben oftmals zu überhastet gespielt, weil wir sofort die Lösungen finden wollten. Dennoch war es mehr als möglich, ein 0:0 zu erreichen. Zu Beginn der zweiten Halbzeit hatten wir eine gute Phase, leider haben wir nach 20 Minuten ein wenig die Konzentration verloren, zudem waren ein paar Spieler etwas müde. Beim Gegentor hätten wir mehr Druck auf den Flankengeber ausüben müssen, aber so etwas kann passieren. Momentan ist es sehr, sehr schwer. Wir müssen viele kleine Sachen korrigieren und wieder mit mehr Vertrauen spielen."

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Hamburger SV - Eintracht Frankfurt

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Wir sind super ins Spiel gekommen und haben in den ersten 15, 20 Minuten überzeugt. Was uns gefehlt hat, war ein Türöffner, der Lattenschuss von Djourou hätte das sein können. Taktisch haben wir auch in der zweiten Halbzeit einen guten Eindruck gemacht." 

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Normalerweise sind 0:0-Spiele langweilig, das war heute anders. Der HSV war in der ersten Halbzeit das aktivere Team. Im zweiten Durchgang haben wir es besser gemacht. Es ist absolut in Ordnung, was das Ergebnis angeht. Damit können wir auch ganz gut leben."

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SV Werder Bremen - FC Ingolstadt

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Es ist nicht so gelaufen, wie ich es mir gewünscht habe. Die Körpersprache war heute nicht so da, das letzte Bisschen an Leichtigkeit und Lockerheit hat gefehlt. Es gab einige Aktionen, da hätte ich mir mehr Biss gewünscht. Wir sind alle frustriert und sauer, aber die schlechte Laune muss raus, am Dienstag geht es schon weiter."

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Der Rekord ist sensationell, keine Frage. Wir haben Geschichte geschrieben, da sind wir sehr sehr stolz drauf. Angesichts der Zeit in der zweiten Liga finde ich es aber gar nicht so überraschend, dass wir auswärts so gut spielen."

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SV Darmstadt - FC Bayern

Dirk Schuster (Trainer Darmstadt 98): "Bis zur 60. Minute haben wir sehr gut verteidigt. Aus dem Spiel heraus haben wir relativ wenig zugelassen. Ab der 60. Minute haben wir ein bisschen optimistisch und naiv verteidigt. Nach dem 3:0 ging für Bayern das Schaulaufen los. Für uns ging es dann darum, uns das Torverhältnis nicht zu versauen. Das Normalste der Welt ist passiert, Bayern hat 3:0 in Darmstadt gewonnen."

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "Ich bin sehr zufrieden. Ich weiß, was es heißt, nach der Champions League hier zu spielen. Wir haben wenig zugelassen und gut gekämpft. Ich war der Meinung, dass wir ein bisschen rotieren müssen. Ich bin nun einmal der Trainer, das ist mein Beruf."

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VfL Wolfsburg - Hertha BSC

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben viel Geduld gebraucht. Die erste Halbzeit war für die Zuschauer kein Spektakel, aber ab der 60. Minute waren wir läuferisch besser, die Räume wurden größer. Für die Mannschaft freut es mich, dass Bas Dost zwei Tore gemacht hat. Aber wie er die letzten drei Tage rumgelaufen ist, als ob man ihm das Spielzeug weggenommen hat, das geht nicht. Das war Egoismus."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Wir haben eine gute erste Halbzeit gespielt. In der zweiten Halbzeit war das von meiner Mannschaft in einigen Szenen naiv. Wolfsburg war zum Schluss besser und hat verdient gewonnen."

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1. FSV Mainz 05 - TSG 1899 Hoffenheim

Martin Schmidt (Trainer Mainz 05): "Wir wussten, dass wir die Zweikämpfe gewinnen und die zweiten Bälle holen müssen. Das haben wir von Anfang an gezeigt. Wir haben verdient gewonnen und sind zufrieden. Es ist schön, dass wir jetzt so einen Torgaranten wie Malli haben. Belohnt wird er von seiner Frau, er hat vor drei Wochen geheiratet."

Markus Gisdol (Trainer 1899 Hoffenheim): "Die Situation ist für uns alle ungewohnt, das hat man heute auch gemerkt. Wir haben ein gutes Spiel gemacht, dann kam der Rückstand. Die Mannschaft hat im Moment Probleme, da zurückgekommen. Da fehlt auch sicher das Selbstvertrauen, ganz klar. Wir haben viel Arbeit vor uns."

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