Köln - Was sagen die Trainer zu den Ergebnissen und Geschehnissen am Wochenende? bundesliga.de hat die Stimmen zu den Partien des Spieltags zusammengestellt.

Borussia Mönchengladbach - FC Schalke 04

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): " Ich bin sehr stolz auf meine Mannschaft. Sie hat hervorragend gespielt und große Leidenschaft gezeigt. In der ersten Halbzeit haben wir das Geschehen klar dominiert. Da hätten wir das zweite oder sogar dritte Tor nachlegen müssen. Der Gegentreffer so kurz vor der Pause war natürlich unglücklich. Nach der Halbzeit war etwas Unruhe in unserem Spiel. Wir hatten eine Phase, in der wir früh die Bälle verloren haben. Aber auch das haben wir dann wieder in den Griff bekommen. Wir haben uns zurück in dieses Spiel gekämpft und wieder stark nach vorne gespielt. So konnten wir letztlich verdient diesen Sieg einfahren. Dennoch sind unsere Gedanken jetzt vor allem bei André Hahn. Wir hoffen, dass seine Schmerzen nicht zu groß sind und er schnell wieder fit wird."

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Borussia ist in der ersten Hälfte deutlich besser ins Spiel gekommen. Sie waren mutig, präsent und gierig. Da haben sie uns den Schneid abgekauft und sind auch verdient in Führung gegangen. Dennoch sind wir durch ein glückliches Tor zurückgekommen, das zur Halbzeit sicherlich nicht verdient war. Nach dem Seitenwechsel waren wir dann dominanter und spielbestimmender. Wir sind besser in die Zweikämpfe gekommen und haben uns auch Torchancen erspielt, die wir leider nicht genutzt haben. Wir hätten in der Phase sogar in Führung gehen können, was uns aber nicht gelungen ist. So haben wir dann das 1:2 nach einem Foulspiel, das meiner Meinung nach wieder keines war. Anschließend sind wir dann in Unterzahl geraten und so wurde es natürlich enorm schwer. Johannes Geis ist ein sauberer Junge. Er saß völlig fertig in der Kabine."

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Borussia Dortmund - FC Augsburg

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir sind natürlich sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit, in der wir uns viele Torchancen herausgespielt haben. Ich freue mich, dass wir so deutlich gewonnen haben, dafür musste wir aber sehr viel Kraft investieren. Mit dem plötzlichen Gegentor haben wir zwar etwas die Sicherheit verloren, aber konnten uns wieder ins Spiel zurückbeißen. Ich bin rundum zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt, in der wir zu viel Respekt hatten und dem Gegner zu viele Räume gegeben haben. In der zweiten Hälfte wollten wir frecher und mutiger agieren und haben es insgesamt auch besser gemacht. Ärgerlich ist aber natürlich, dass wir noch zwei unnötige Gegentore hinnehmen mussten."

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FC Ingolstadt - Hertha BSC

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Wir haben sehr gut gespielt. Die Mannschaft kann nicht besser spielen als sie es heute gemacht hat. Über 45 Minuten haben wir Hertha in der eigenen Hälfte festgeschnürt und eine Chance nach der anderen kreiert. Wir werden für wenig bestraft und für viel Aufwand nicht belohnt. Das ist bitter für uns, aber es wird sich auch wieder drehen. Das darf und wird uns nicht umwerfen. Wir müssen das Glück wieder erzwingen."

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Wir wollten den Gegner, der immer sehr gut organisiert ist, rauslocken. Die Mannschaft war aber nicht so frisch wie sonst. Für mich war es heute ein Arbeitssieg. Defensiv war es gut, aber offensiv haben wir mehr Potenzial. Das müssen wir zeigen. Mit den drei Punkten bin ich aber sehr zufrieden."

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Bayer Leverkusen - VfB Stuttgart

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Es war ein schwieriges Spiel für uns. Dass wir noch mal ein Spiel nach dem Dienstag-Match gegen Rom gedreht haben, war eine unglaubliche Leistung der Mannschaft. Es war ein traumhaft schönes Spiel."

Alexander Zorniger (Trainer VfB Stuttgart): "Bayer hat enorme Offensiv-Qualität. Wir haben die 1:1-Situationen nicht gut verteidigt, damit müssen wir leben. Es tut mir für die Mannschaft extrem leid. Es war dennoch ein tolles Spiel gegen einen Champions-League-Verein."

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FC Bayern München - 1. FC Köln

Pep Guardiola (Trainer Bayern München): "1.000 Siege sind überragend - für alle: Trainer, Fans, Spieler, Mitarbeiter. Ich bin sehr stolz, Trainer von Bayern München zu sein, der Verein ist immer ein Teil meines Lebens. Das Spiel war schwer. Wir hatten kaum Räume. Keiner kann sich vorstellen, wie schwer ein Erfolg ist, jedes Wochenende mental stark zu sein und jedes Spiel zu gewinnen."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Die bessere Mannschaft hat verdient gewonnen. Ich hatte ein Gratulationsschreiben vorbereitet zum 1000. Sieg, hatte aber gehofft, dass wir das nächste Woche losschicken können. Wir haben versucht, ihnen das Spiel schwer zu machen, Räume zu schließen. Was ich kritisieren kann, dass wir gute Konterchancen überhaupt nicht genutzt haben."

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SV Darmstadt 98 - VfL Wolfsburg

Dirk Schuster (Trainer Darmstadt 98): "Die Niederlage fühlt sich nicht gut an, das ist ganz normal. Ich denke aber, dass wir auf unsere Leistung stolz sein können. Für unsere Verhältnisse haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben gewusst, dass es eine schwierige Aufgabe wird und sind daher sehr froh, gewonnen zu haben. Das war eine gute Woche mit nun guten Voraussetzungen für das Pokalspiel am Dienstag gegen Bayern München."

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1. FSV Mainz 05 - SV Werder Bremen

Martin Schmidt (Trainer 1. FSV Mainz 05): "Innerhalb von 6-7 Minuten haben wir so viele Fehler gemacht, wie man es nicht für möglich halten kann. Die Umorganisation im Zentrum, durch die Auswechslung von Danny Latza, haben wir nicht so gut verkraftet. Das Spiel war nach dem 0:3 eigentlich entschieden, die zweite Halbzeit war ein Charaktertest. Es gab nichts mehr zu verlieren. Wir haben gezeigt, dass wir so schlecht nicht sind. Wir haben unser Tor zu spät gemacht, aber Moral gezeigt. Wir müssen dieses 1:3 möglichst schnell aus dem Kopf kriegen."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Natürlich sind wir nach fünf Niederlagen in Folge nach Mainz gekommen, das macht es nicht leichter. Wir wollten mit Geduld Fußball spielen, umschalten. Heute waren wir unerwartet effektiv. In der zweiten Halbzeit waren wir nicht nur ruhig, fast schon sicher. Wir haben gezeigt, wie wir ackern, uns quälen können. Endlich haben wir unsere Serie gebrochen und mal wieder gewonnen. Da können wir Selbstvertrauen tanken. Wir wünschen jetzt Mainz alles Gute!"

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Hannover 96 - Eintracht Frankfurt

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Es war unnötig, dass wir dieses Spiel verlieren. Wir sind nach der Führung eigentlich in einer guten Ausgangssituation. Man kann die Gegentore dann besser verteidigen. Es ist nicht erste Mal, dass wir ein Spiel noch aus der Hand geben."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Ich bin unheimlich glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben nach der Negativserie zuletzt. Normalerweise ist das 0:1 in unserer Situation tödlich, aber danach haben wir anders Fußball gespielt, mehr Akzente gesetzt und mutig nach vorne gespielt. Marc Stendera hat dann das Spiel entschieden."

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TSG Hoffenheim - Hamburger SV

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Alles in allem war das ein wichtiger Sieg für uns. Wir sind aber noch nicht in einer komfortablen Situation. Es gibt viele Dinge, die wir noch verbessern können. Wir müssen manchmal noch sauberer spielen."

Markus Gisdol (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Das Team trägt etwas mit sich herum - das hat man natürlich gemerkt. Der Einsatz hat gestimmt, aber uns fehlt aktuell die Leichtigkeit. In Unterzahl haben wir noch einmal gut zueinander gefunden. Am Ende ist die Partie ein Spiegelbild unserer Saison. Wenn Jeremy Toljan in der 87. Minute den Ball rein macht, gewinnen wir in Unterzahl und alle schreien 'Hurra'. Dann macht Lasogga im Gegenzug das Tor und wir verlieren. Mit etwas Glück gehen wir zumindest mit einem Punkt nach Hause, so stehen wir wieder mit leeren Händen da. Der Sieg des HSV ist nicht unverdient."

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