Berlin - Hertha BSC ist zum Auftakt der Bundesliga-Saison 2014/15 nicht über ein 2:2 gegen den SV Werder Bremen hinausgekommen. Die Gäste egalisierten innerhalb von zwei Minuten die Berliner 2:0-Führung. Die Stimmen zum Spiel.

Jos Luhukay (Trainer Hertha BSC): "Wir haben vergessen, noch vor der Halbzeit das zweite Tor zu erzielen. Das gelang uns dann erst nach der Halbzeit, aber dann bekommen wir viel zu schnell zwei Tore, und wir helfen da selbst auch mit. Wenn man 2:0 führt, muss man das Spiel beruhigen und danach kontrollieren. Das ist uns nicht gelungen."

Robin Dutt (Trainer Werder Bremen): "Hertha war nach dem 1:0 die klar überlegene Mannschaft, und wir hatten dann schon Glück, dass wir nicht deutlicher zurückgefallen sind. In der Halbzeit haben wir taktisch umgestellt und einen zweiten Stürmer gebracht. Nach dem 0:2 hat es dann besser funktioniert und wir hatten gute Umschaltaktionen. Wir haben gezeigt, dass wir nie aufgeben."

Cedrick Makiadi (Werder Bremen): "Wir hatten uns nach einer schwachen ersten Halbzeit viel für den zweiten Durchgang vorgenommen und dann müssen wir so einen Nackenschlag hinnehmen. Aber wir haben uns sehr gut davon erholt, haben nicht aufgehört an uns zu glauben und am Ende verdient das 2:2 gemacht. Die gute Mentalität war auch in der letzten Saison schon unsere Stärke, nur deshalb konnten wir das 0:2 noch umbiegen."

Raphael Wolf (Werder Bremen): "Das erste Spiel ist immer schwierig. Die Abläufe sind noch nicht automatisiert, man weiß nicht genau wo man steht. Aber wir haben das heute vor allem in der zweiten Halbzeit sehr ordentlich gemacht. Insgesamt standen wir mit Ausnahme der beiden Gegentore ordentlich. Wir können mit dem Remis sehr gut leben."

Assani Lukimya (Werder Bremen): "In Berlin zu spielen, ist nicht einfach. Hertha hat anfangs Druck gemacht, da haben wir uns sehr schwer getan. Nach der Halbzeit war das spielerisch und taktisch besser, aber wir können uns noch steigern. Auch heute hat uns der super Charakter der Mannschaft zurück ins Spiel gebracht."

Zlatko Junuzovic (Werder Bremen): "Spielerisch habe ich uns schon schlechter erlebt, heute haben wir wenig hohe Bälle gespielt, haben versucht uns Torchancen herauszuspielen. Die Mannschaft hat gezeigt, dass sie lebt und dass wir uns auf bestimmte Situationen einstellen können. Das Positivste an dem Spiel ist aber die Tatsache, dass wir das 0:2 noch ausgleichen konnten. Die Entschlossenheit, der Wille und die Laufbereitschaft waren sehr gut, der Punkt war absolut verdient."