Bremen - Zwei nicht wirklich zufriedene Trainer nach einem Spiel, das keinen Sieger fand. Die Stimmen zur Partie Werder Bremen-1. FC Köln.

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Wir wollten unbedingt die drei Punkte hierbehalten. Leider haben wir das zweite Tor nicht gemacht. Zum Schluss muss man noch zittern, damit man nicht das zweite Tor kriegt. Wir müssen weiter nach vorne schauen und im Pokal in Frankfurt und im nächsten Ligaspiel in Frankfurt an uns glauben."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Die ersten halbe Stunde war viel zu wenig. Nach dem gehaltenen Elfmeter haben wir eine bessere Körpersprache gezeigt. Mit dem Punkt sind wir nicht unzufrieden."

"Ein Punkt ist zuwenig"

Clemens Fritz: "Wir wollten mutig agieren. Das hat in der ersten Halbzeit gut geklappt, im zweiten Durchgang hat uns unverständlicherweise der Mut verlassen. Wir waren zu ängstlich, zu zaghaft und sind immer einen Schritt zurückgegangen. Da war es nur eine Frage der Zeit, bis wir den Ausgleich kassieren."

Jannik Vestergaard (beide Werder Bremen): "Wenn man lange führt, ist ein Punkt am Ende zu wenig. Ich denke, wir haben eine sehr gute erste Halbzeit gespielt, in der wir nichts zugelassen haben. Wir hätten aus unseren Kontern mehr machen müssen. Am Ende haben wir uns hinten reindrücken lassen. Jetzt müssen wir mit dem Unentschieden leben."

"In der ersten Halbzeit nicht gut gespielt"

Dusan Svento (1. FC Köln): "Sehr glücklich kann ich nicht sein, wir haben nicht gewonnen. Vor allem in der ersten Halbzeit haben wir nicht gut gespielt, waren nicht präsent genug. Dann hat sich alles verbessert, in der zweiten Halbzeit. Wir haben uns reingekämpft und wie ein Team gespielt.“