Freiburg - Christian Streich lobt vor allem die Defensivleistung seiner Mannschaft. RobJonathan Schmid sah den Schlüssel zum Erfolg im Konterspiel. Die Stimmen zum Spiel SC Freiburg - FC Schalke 04.

Christian Streich (Trainer SC Freiburg): "Wir haben sicherlich in ersten Minuten nicht den Zugriff auf die Partie bekommen. Das Tor kam uns entgegen. Was sehr erfreulich war, ist die Tatsache, dass wir einer Schalker Mannschaft mit so großer individueller Qualität relativ wenig zugelassen haben. Wir sind bei eigenem Ballbesitz ruhig geblieben, der Sieg ist nicht unverdient."

Roberto Di Matteo (Trainer Schalke 04): "Ich glaube, dass wir das Spiel ordentlich angefangen haben, mit viel Kontrolle und viel Ballbesitz. Das erste Gegentor war dann natürlich gegen den Spielverlauf. Ich bin enttäuscht, dass wir in der zweiten Halbzeit nicht den Druck der ersten erzeugt haben."

"...haben auf Konter gespielt. Das hat sehr gut geklappt"

Nicolas Höfler: "Aus einer Kompaktheit haben wir es geschafft, immer wieder gefährlich zu Kontern. Wir haben heute alles richtig gemacht."

Jonathan Schmid (beide SC Freiburg): "Wir waren sehr kompakt und haben auf Konter gespielt. Das hat sehr gut geklappt."

"Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Ich erwarte eine Reaktion"

Benedikt Höwedes: "Ich bin sehr enttäuscht. Wir sind gut ins Spiel gekommen, haben den Ball laufen lassen und uns so auch in die Gefahrenzone vorgearbeitet. Das war unser Plan. Das erste Gegentor fiel dann durch eine individuelle Fehlerkette. Das darf uns einfach nicht passieren. Danach haben wir nicht mehr wirklich zurück ins Spiel gefunden. Es ist uns nicht gelungen, eine große Chance herauszuspielen. Vor allem in der zweiten Hälfte hatte Freiburg viele Konter nach Abspielfehlern unsererseits. Ich erwarte in den kommenden Wochen eine Reaktion von uns auf die Leistungen zuletzt. Wir müssen uns an die eigene Nase fassen und schnellstmöglich punkten."

Klaas-Jan Huntelaar: "In den ersten 20 Minuten waren wir dominant und haben vielleicht den besten Fußball der vergangenen Wochen gezeigt. Das Gegentor haben wir uns selbst zuzuschreiben. Diese Fehler dürfen nicht passieren. Nach dem Rückstand haben wir versucht, etwas zu machen. Aber es hat gerade in der zweiten Halbzeit nicht geklappt. Noch habe ich keine Erklärung dafür. Gerade die erfahrenen Spieler wie ich sind jetzt gefordert."

Ralf Fährmann (alle Schalke 04): "Wir haben uns für den Aufwand, für das Spiel, das wir betrieben haben, nicht belohnt. Ich denke, wir hatten über weite Strecken mehr von der Partie, aber uns haben die klaren Chancen gefehlt. Die Gegentore haben wir selbst verschuldet. Das Spiel aus Lissabon war vielleicht noch in unseren Beinen, aber das darf und soll keine Ausrede für die Niederlage sein. In der anstehenden Länderspielpause sind wieder viele Spieler unterwegs, dennoch können wir uns mit dem verbleibenden Kader in dieser Zeit viel erarbeiten."