Berlin - Hertha-Trainer Pal Dardai ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft, Bruno Labbadia stört vor allem die Leistung des HSV in der zweiten Hälfte. Die Stimmen zum Spiel.

Pal Dardai (Trainer Hertha BSC): "Wir wollten in den ersten 20 Minuten in Führung gehen. Das ist gelungen. So ein Tor gelingt aber nur, wenn man mit zwei Stürmern spielt, weil dann genügend Platz da ist. Zur zweiten Halbzeit haben wir umgestellt, hatten aber Glück, dass es nicht 1:1 hieß. Nach dem 2:0 wurde es ein Festtag."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Wir dachten, dass es ein enges Spiel wird. Zunächst haben wir Hertha nicht zum Aufbau kommen lassen, aber bei Ballbesitz oft die falschen Entscheidungen getroffen. Aus dem Nichts haben wir das 0:1 gekriegt. In der zweiten Halbzeit haben wir einfach nicht mehr gut gespielt."

"Der Doppelschlag hat alles beendet"

Pierre-Michel Lasogga (Spieler HSV): "Hertha macht mit seiner ersten Chance das Tor, bis dahin waren wir richtig gut drin, deshalb ist es richtig ärgerlich. Ich hatte hinterher trotzdem das Gefühl, dass wir noch das Tor machen können. Der Doppelschlag hat es dann beendet. Diese Niederlage tut richtig weh, nach der Länderspielpause haben wir definitiv etwas gutzumachen."

Gotoku Sakai (Spieler HSV): "Wir waren im Spiel nach vorn zu ungeduldig und zu unorganisiert in der Defensive, dort haben wir viel zu viele Freiräume gelassen. Speziell nach dem zweiten Tor, danach sahen wir nicht gut aus. Wir haben weiterhin viel Arbeit vor uns.

Johan Djourou (Spieler HSV): "Bis zum 0:1 waren wir stark und eigentlich hatten wir auch das Gegentor ganz gut abgeschüttelt, waren dann aber ganz allgemein viel zu oft naiv. Und nach vorn fehlt uns derzeit als gesamte Mannschaft einfach die Durchschlagskraft."