Hannover - Armin Veh war nach dem Sieg in Hannover "unheimlich glücklich", sein Gegenüber Michael Frontzeck haderte hingegen mit der Niederlage. Die Stimmen zum Spiel Hannover 96 - Eintracht Frankfurt.

Michael Frontzeck (Trainer Hannover 96): "Wir müssen uns an die eigene Nase fassen. Es war unnötig, dass wir dieses Spiel verlieren. Wir sind nach der Führung eigentlich in einer guten Ausgangssituation. Man kann die Gegentore dann besser verteidigen. Es ist nicht erste Mal, dass wir ein Spiel noch aus der Hand geben."

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Ich bin unheimlich glücklich, dass wir das Spiel gewonnen haben nach der Negativserie zuletzt. Normalerweise ist das 0:1 in unserer Situation tödlich, aber danach haben wir anders Fußball gespielt, mehr Akzente gesetzt und mutig nach vorne gespielt. Marc Stendera hat dann das Spiel entschieden."

"Riesige Chance nicht genutzt"

Leon Andreasen (Hannover 96): "Das war ein typisch schlechtes Spiel mit wenigen Chancen. Beide Mannschaften standen tief. Wir gehen mit 1:0 in Führung, müssen dann cleverer agieren und den Sieg nach Haue spielen. Frankfurts Treffer sind zu einfach entstanden. Das Spiel war für uns eine riesige Chance wichtige Punkte zu sammeln, um uns von den unteren Rängen abzusetzen. Diese Chance haben wir nicht genutzt. Es ist wirklich enttäuschend jetzt hier als Verlierer zu stehen."

"Super Leistung von der Mannschaft"

Marc Stendera (Eintracht Frankfurt): "Wir haben heute super als Mannschaft zusammen gespielt, jeder hat um jeden Zentimeter gekämpft, ist jedem Ball hinterher gegangen. Dann siehst du einfach, dass du durch Kampf auch die Spiele entscheiden kannst. Man kann sehr stolz auf die Mannschaft sein, gerade nach dem 1:0 haben wir uns bemüht den Kopf oben zu behalten. Wir haben versucht den Ball laufen zu lassen, haben uns den Gegner so zu Recht gelegt. Die Tore waren dann wichtig. Von der Mannschaft heute war es eine super Leistung."

Alexander Meier (Eintracht Frankfurt): "Gebraucht haben wir den Rückstand nicht, aber nach dem 1:0 haben wir auf einmal wieder angefangen gut Fußball zu spielen. Das schnelle 1:1 war natürlich wichtig für uns und hat uns wieder Selbstvertrauen gegeben. Die Verunsicherung ist normal, wenn man vorher so viele Gegentore bekommt und immer verliert. Heute wollten wir erstmal gut stehen, nichts zulassen und das haben wir gut gemacht. Das war wichtig. Wir sind immer noch unten drin und das müssen wir annehmen, so wie wir es heute gemacht haben."