Hamburg - Bruno Labaddia bewertet die Härte des Spiels, FCI-Coach Hasenhüttl ist mit dem Punkt zufrieden. Die Stimmen zum Spiel Hamburger SV - FC Ingolstadt 04.

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Es war das zu erwartende, hart umkämpfte Spiel. Schade, dass wir durch eine Standardsituation das Gegentor hinnehmen mussten. Insgesamt haben wir uns mit der Intensität, die der FCI gezeigt hat, sehr schwer getan."

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt 04): "Wir hatten den festen Glauben, hier etwas mitnehmen zu können. Schon in der ersten Halbzeit hatten wir gute Szenen nach vorne, in der zweiten Halbzeit haben wir sogar noch eine Schippe draufgepackt. Mit dem Punkt sind wir zufrieden, auch wenn vielleicht mehr drin gewesen wäre."

"Standards sind unsere große Stärke"

Lukas Hinterseer (Spieler FC Ingolstadt 04): "Die Standards waren bereits in der zweiten Liga unsere große Stärke – warum nicht auch in der Bundesliga? Hinten stehen wir nach wie vor sehr stabil und bieten neben der guten Defensive auch immer ein aggressives Spiel gegen den Ball. Es war ein gutes Auswärtsspiel für uns und wir haben auch die Druckphasen gut überstanden. Wir wollten unbedingt etwas mitnehmen und das ist uns gelungen. Das ich mit meinem Ausgleich dazu beitragen konnte, freut mich natürlich umso mehr."

"Es war heute kein einfaches Spiel"

Gojko Kacar (Spieler Hamburger SV): "Wir wussten, dass Ingolstadt bei Standards sehr gut ist und was passiert?! Wir kassieren das Gegentor ausgerechnet nach einer Ecke. Es war heute kein einfaches Spiel, da es viele Unterbrechungen gab und so kaum Spielfluss entstand. Heute haben wir uns auch nur wenige Torchancen erspielen können. Aber wir müssen auch das Positive sehen: Wir sind nun seit vier Partien ungeschlagen und das ist gut für unser eigenes Selbstbewusstsein. Bereits am Mittwoch steht ein schweres Spiel auf Schalke an."

Lewis Holtby (Spieler Hamburger SV): "Wir sind die Zweikämpfe nach der ersten Viertelstunde nicht mehr so gut angegangen und haben Ingolstadt so ins Spiel gebracht. Das ist echt eine eklig zu bespielende Mannschaft, die gerne lange Bälle spielt. Aber wir müssen auf uns schauen und das war heute einfach nicht gut. Wir wollten die Ruhe bewahren und das ist uns nicht gelungen. Diesen Punkt nehmen wir jetzt mit und dann geht es am Mittwoch schon nach Gelsenkirchen. Da zeigen wir ein anderes Gesicht als heute."