Hamburg - HSV-Trainer Bruno Labbadia spricht von einem leistungsgerechten Ergebnis. Peter Stöger, Trainer des 1. FC Köln, ist zufrieden mit der Leistung seiner Mannschaft und nimmt den Punkt gerne mit. Die Stimmen zum Spiel Hamburger SV - 1. FC Köln.

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Mit vielen einfachen Ballverlusten haben wir den FC ins Spiel gebracht und waren dadurch selber verunsichert. Die Kölner haben nur auf Konter gespielt. Alles in allem hat man gesehen, dass wir in der zweiten Halbzeit auch emotional noch einmal alles herausgeholt haben. Das war sehr wichtig für die Mannschaft. Das Unentschieden geht in Ordnung. Wir wissen, dass wir weiter intensive Arbeit vor uns haben."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Ich bin sehr zufrieden. Man darf nicht immer alles am Ergebnis festmachen. Die Art und Weise, wie wir aufgetreten sind und Fußball gespielt haben, das war richtig gut. Wir sind noch nicht so weit, dass wir alle Rückschläge wegstecken können. Aber ich bin wirklich sehr zufrieden."

Müller: "Darauf können wir aufbauen"

Nicolai Müller (Hamburger SV): "Der Trainer hat in der Halbzeit deutliche Worte gefunden. Er hat auch gesagt, dass wir den Kopf nicht hängen lassen und ein anderes Gesicht zeigen sollen. Das haben wir in der zweiten Halbzeit auch getan. Wichtig war, dass wir ein Erfolgserlebnis haben. Es ist der erste Punkt in diesem Jahr. Darauf können wir jetzt aufbauen."

Josip Drmic (Hamburger SV): "Ich bin nicht zufrieden mit mir selbst. Heute war es ganz okay. Ich habe versucht, mich reinzuhauen und alles zu geben. Ich muss dran glauben und versuchen das umzusetzen, was der Trainer von mir verlangt. Ich kann mich nicht erinnern, wann ich das letzte Mal in einem Heimspiel von Beginn an aufgelaufen bin. Das tut sehr gut und es hat Spaß gemacht. Gegen Gladbach wird es eine spezielle Begegnung und ich bin schon heiß auf das Spiel."

Schmadtke: "Lassen wir die Kirche mal im Dorf"

Simon Zoller (1. FC Köln): "Es ist extrem ärgerlich, dass wir direkt nach der Halbzeit das eins zu eins bekommen. Das hat uns ein bisschen durcheinander gebracht und dann war es ein zerfahrenes Spiel. Am Ende sind wir enttäuscht, dass wir nicht mehr mitgenommen haben."

Jörg Schmadtke (Geschäftsführer Sport 1. FC Köln): "Lassen wir die Kirche mal im Dorf. Wir machen ein super Auswärtsspiel. Das Spiel haben wir klar unter Kontrolle und wir müssen eigentlich das zweite Tor machen. Aber wir haben den letzten Killerinstinkt ein bisschen vermissen lassen. Insgesamt hat die Mannschaft eine fantastische Leistung auswärts hingelegt. Am Ende werden wir ein bisschen bestraft durch einen Sonntagsschuss."