Gelsenkirchen - Während das Konzept von Peter Stöger aufgegangen ist, weiß auch sein Gegenüber Andre Breitenreiter das Ergebnis richtig einzuordnen. Die Stimmen zum Spiel FC Schalke 04 - 1. FC Köln.

André Breitenreiter (Trainer Schalke 04): "Mich ärgert es nicht, wir haben in den vergangenen Wochen vieles richtig gemacht. Es ist ein letzter Entwicklungsschritt, die Ruhe zu behalten, wenn ein Gegner so tief steht. Dann haben wir Fehler gemacht und die Kölner zum Kontern eingeladen, sie haben das hervorragend ausgespielt. Aber die Jungs verlassen auch heute das Stadion mit erhobenem Kopf, die Fans haben das trotz des deutlichen Ergebnisses auch honoriert."

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Wir haben einen riesigen Aufwand betrieben, um es den Schalkern schwer zu machen, mit guter Organisation und viel Laufarbeit. Im Offensiv-Spiel wollten wir Konter fahren. Vieles davon ist aufgegangen. Wenn man 3:0 auf Schalke gewinnt, dann hat man vieles richtig gemacht."

"Die Köpfe müssen oben bleiben"

Ralf Fährmann (Schalke 04): "Es ist hart, dass wir 3:0 verloren haben. Köln war sehr aggressiv und taktisch gut eingestellt. Die Enttäuschung ist jetzt natürlich groß, aber die Köpfe müssen oben bleiben. Man darf das auch nicht überbewerten.“

Roman Neustädter: (Schalke 04) "Köln hat es leider sehr gut gemacht. Wir haben uns vielleicht nicht sehr clever angestellt, unserem Spiel fehlte der entscheidende Pass. Sie standen mit zehn Mann hinten drin und haben die Räume verdammt eng gemacht. Wir haben es heute nicht geschafft, Lösungen zu finden."

"Das 2:6 ist noch nicht lange her"

Kevin Vogt (1. FC Köln): "Wir wollten erstmal hinten sicher stehen und dann gefährlich kontern. Wir können sehr stolz sein“, sagte der FC-Profi, der seine Kollegen warnte: „Wir dürfen jetzt nicht abheben, sondern müssen nun von Spiel zu Spiel denken. Es ist noch nicht lange her, dass wir 2:6 gegen Frankfurt verloren haben.“