Ingolstadt - FCI-Coach Ralph Hasenhüttl fühlt sich mit dem Punkt gegen Hoffenheim nicht wohl, sein Gegenüber Huub Stevens ist mit der Leistung seiner Elf ebenfalls nicht zufrieden. Die Stimmen zum Spiel FC Ingolstadt - TSG 1899 Hoffenheim.

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Ich habe es nicht für möglich gehalten, dass sich ein Unentschieden in der Bundesliga für uns nicht gut anfühlt. Dass es für dieses Spiel keinen Schönheitspreis gibt, ist mir egal. Wir wollten die Scharte von Hannover ausmerzen. Ein Sieg wäre ein Riesenschritt gewesen. Aber wenn man den Ball nicht klärt, hat man es vielleicht auch nicht verdient. Wir sind ein bisschen enttäuscht, aber wir haben 20 Punkte nach 15 Spieltagen. Das ist aller Ehren wert. Abhaken, weiter geht's."

Huub Stevens (Trainer TSG 1899 Hoffenheim): "Ich habe ein schlechtes Bundesligaspiel gesehen. Wir haben nach sechs, sieben Minuten den Faden verloren und keinen Fußball mehr gespielt. Das war viel zu wenig. Wir haben natürlich nach dem 0:1 Moral gezeigt, aber Bundesliga-Fußball sieht anders aus. Das Tor war eine Erleichterung, aber ich kann mit dem Spiel nicht zufrieden sein."

"Das Ergebnis entschädigt am Ende ein bisschen"

Mark Uth (TSG 1899 Hoffenheim): "Ich habe den Ball vor dem Tor schlecht mitgenommen, er war eigentlich schon weg. Dann dribbelt der Verteidiger und ich komme wieder ran. Es war wichtig, dass wir mal in der 90. Minute ein Tor machen und nicht immer der Gegner. Insgesamt haben wir uns heute viel zu wenige Chancen erspielt. Das hat gegen Gladbach funktioniert, heute nicht. Das war unser Hauptproblem. Das Gegentor war bitter und am Ende haben wir etwas Glück, das Ding zu machen."

Eugen Polanski (TSG 1899 Hoffenheim):"Das Ergebnis entschädigt am Ende ein bisschen für das Spiel. Wir haben nicht gut nach vorne gespielt, haben keine Bälle festgemacht, nicht gut kombiniert. Es waren zu viele lange und ungenaue Bälle. Wir wussten, dass das Spiel so laufen wird, weil Ingolstadt das erzwingt. Dennoch müssen wir das anders und besser lösen. Gegen Hannover brauchen wir kommende Woche einen Sieg - daran führt kein Weg vorbei."

Fabian Schär (TSG 1899 Hoffenheim)"Wir haben Kampfgeist und Moral bewiesen, haben endlich auch Mal in den Schlussminuten getroffen und uns so etwas verdient. Dennoch bleibt es für uns ein langer Weg. Wir sind mit der aktuellen Situation nicht zufrieden, weil wir immer noch unten drin stehen."