Ingolstadt - Ralph Hasenhüttl ist von der Leistung seines Teams begeistert, Armin Veh ist dagegen enttäuscht. Die Stimmen zum Spiel FC Ingolstadt 04 - Eintracht Frankfurt.

Ralph Hasenhüttl (Trainer FC Ingolstadt): "Es war klar, dass es ein Abnutzungskampf wird. Es hat am Anfang etwas die Leichtigkeit gefehlt. Aber wir haben da schon gezeigt, dass wir uns Chancen erspielen können. Wenn man soviel investiert, wird man am Ende auch mal belohnt. Das Tor war ein Riesenmoment für alle. Das war eine Topvorstellung für uns. Die drei Punkte waren nicht unverdient und tun uns natürlich sehr gut." 

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Ich habe vorher gesagt, dass es für uns ein wichtiges Spiel ist. Aber anscheinend haben wir das nicht gemerkt. So wie wir gespielt haben, war das enttäuschend. Ingolstadt war gieriger und aggressiver. Wir hatten den Willen nicht. Nur immer reden bringt nichts."

"Heute war der Wille entscheidend"

Stefan Lex (FC Ingolstadt): Klar ist mein erster Bundesligatreffer auch für mich eine Erleichterung, da ich schon ein paar gute Chancen vergeben habe, aber viel wichtiger ist, dass das Tor heute dem Team geholfen hat und wir endlich den ersten Heimsieg feiern konnten! Dass jetzt eine Länderspielpause kommt, können wir nicht ändern, wir hätten auch gerne weitergespielt. Doch nun können wir durchschnaufen und haben zwei Wochen Zeit, um gut zu trainieren. Wir nehmen diese Pause, wie sie kommt und machen das Beste daraus.

Ramazan Özcan (FC Ingolstadt): Heute war der Wille entscheidend. Es war lange ein Abnutzungskampf, doch wir haben uns besonders in der zweiten Hälfte reingebissen. Das 1:0 kam uns natürlich sehr entgegen, aber es ist nicht selbstverständlich dann weiter nach vorne zu spielen und unbedingt das zweite Tor zu wollen. Deshalb: Hut ab - auch vor den Fans, die uns heute extrem gepusht haben!