Frankfurt - Armin Veh ist rundum zufrieden, hätte sich aber ein drittes Tor gewünscht. Viktor Skripnik ist zwar enttäuscht, macht seiner Mannschaft aber keinen Vorwurf. Die Stimmen zum Spiel:

Armin Veh (Trainer Eintracht Frankfurt): "Es war ein sehr intensives Spiel. In der ersten Halbzeit war Bremen auch nach vorne richtig gut. Wir hätten das Spiel früher entscheiden können – so blieb es bis zum Ende ganz eng. Wir hatten den Rückhalt der Fans. Ich brauche jetzt kein Weihnachtsgeschenk mehr."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "So ist Fußball. Wir haben uns nicht versteckt und wollten den Schwung aus dem Pokal mitnehmen. Es ist schade, dass das Spiel durch einen individuellen Fehler eines jungen Spielers entschieden wird. Wir haben ein wichtiges, aber kein entscheidendes Spiel verloren. Jeder ist an seine Grenzen gegangen."

"Die Niederlage tut uns sehr weh"

Jannik Vestergaard: "Die Niederlage tut uns weh. Wir gehen in Führung, alles läuft nach Plan, aber dann fällt der Ausgleich durch eine Situation, die wir oft besprochen haben. Das zweite Gegentor kurz nach der Pause war ein Schlag ins Gesicht"

Clemens Fritz: "In der ersten Halbzeit haben wir teilweise ruhig kombiniert und konnten damit für Gefahr sorgen. Doch dann haben wir einfach zu viele Fehler im Passspiel begangen, versucht uns mit langen Bällen zu helfen. Wir haben keine Struktur mehr in unser Spiel bekommen. Da sind wir selber schuld."

Claudio Pizarro (alle Werder Bremen): "Wir sind in einer sehr schwierigen Situation für die Mannschaft, die Fans und die gesamte Stadt. Aber wir müssen ruhig bleiben und noch mehr arbeiten. Wir sind davon überzeugt, dass wir es in der Rückrunde besser machen können. Jetzt gehen wir in den Urlaub, werden Kraft tanken, den Kopf freibekommen und dann mit Vollgas in die Vorbereitung starten."