Darmstadt - Dirk Schuster ist trotz Niederlage stolz und Dieter Hecking fühlt sich gestärkt für das anstehende Pokal-Spiel. Die Stimmen zum Spiel SV Darmstadt 98 - VfL Wolfsburg.

Dirk Schuster (Trainer Darmstadt 98): "Die Niederlage fühlt sich nicht gut an, das ist ganz normal. Ich denke aber, dass wir auf unsere Leistung stolz sein können. Für unsere Verhältnisse haben wir ein sehr gutes Spiel gemacht."

Dieter Hecking (Trainer VfL Wolfsburg): "Wir haben gewusst, dass es eine schwierige Aufgabe wird und sind daher sehr froh, gewonnen zu haben. Das war eine gute Woche mit nun guten Voraussetzungen für das Pokalspiel am Dienstag gegen Bayern München."

"Das Positive mit ins nächste Spiel nehmen"

György Garics (Darmstadt 98): Wir haben heute ein gutes Spiel geliefert. Die Mannschaft hat kaum etwas zugelassen, deshalb ist es natürlich bitter zu verlieren. Wolfsburg hatte Probleme mit uns, wir haben unser Spiel heute voll durchgedrückt. Am Ende ist es ein Fehler der entscheidet, das passiert gegen einen Gegner, der auf einem so hohen Level spielt wie der VfL. 

Marco Sailer (Darmstadt 98): Eine komische Niederlage. Wir haben alles gegeben heute und machen vielleicht einen wirklichen Fehler. Der wurde leider bestraft. Das Kampfverhalten der Mannschaft war großartig, besonders, weil wir selbst uns auch Chancen erarbeitet haben. Nach der Pause hat Wolfsburg sein Spiel etwas angepasst, mehr mit hohen Bällen auf Dost versucht, uns Probleme zu machen. Auch das haben wir gut verteidigt die meiste Zeit. 

Christian Mathenia (Darmstadt 98): Unser Plan ging quasi voll auf. Wir wollten tief stehen und haben so bis zum Ende eigentlich keine 100-prozentige Chance zugelassen. Selbst als wir aufgemacht haben, konnte Wolfsburg wenig Chancen kreieren. Das ist die Qualität von Wolfsburg, dann die eine Chance so zu nutzen.

Konstantin Rausch (Darmstadt 98): Gegen die großen Teams machen wir eigentlich immer gute Spiele, so auch heute. Kämpferisch können wir uns keinen Vorwurf machen. Wir waren ebenbürtig bis zum Tor, hatten selbst einige Chancen. Gegen den Vizemeister gehen solche Spiele aber dennoch halt mal verloren. Die individuelle Qualität ist eben besonders groß. So eine Niederlage ist aber definitiv kein Grund, den Kopf hängen zu lassen, dafür war die Leistung zu gut. 

Aytac Sulu (Darmstadt 98): Bis zum Gegentor haben wir kaum etwas zugelassen und standen sehr stabil, daher war der Gegentreffer umso bitterer. Wir haben bis zur letzten Minute alles gegeben und hätten mit der letzten Aktion beinahe noch den Punkt mitgenommen. Wolfsburg ist eine sehr starke Mannschaft, der wir über weite Strecken Paroli geboten haben. Ich denke, dass wir auf diese Leistung aufbauen können und das Positive mit ins nächste Spiel nehmen.

"Wussten, dass es hier schwer wird"

Daniel Caligiuri: Es tut uns sehr gut, nach langer Zeit wieder einen Sieg auswärts eingefahren zu haben. Darmstadt hat mit allem, was sie haben, dagegen gehalten.

Christian Träsch:(beide VfL Wolfsburg)Wir wussten, dass es hier sehr schwer wird. Darmstadt kommt über den Kampf und hat das lange Zeit auch sehr gut umgesetzt. Es ist nicht leicht, sich über außen gegen eine Fünfer- oder Sechserkette durchzuspielen. Da hat uns dann manchmal die Kosequenz gefehlt. Am Ende haben wir uns den Treffer aber verdient.