Dortmund - Borussia Dortmund besiegt den FC Augsburg deutlich mit 5:1. Beide Trainer sehen die erste Halbzeit bereits als entscheidend an. Während sich Thomas Tuchel über die Ausdauer seiner Elf freut, ärgert sich Markus Weinzierl über die beiden Tore in der Schlussphase.

Thomas Tuchel (Trainer Borussia Dortmund): "Wir sind natürlich sehr zufrieden mit der ersten Halbzeit, in der wir uns viele Torchancen herausgespielt haben. Ich freue mich, dass wir so deutlich gewonnen haben, dafür musste wir aber sehr viel Kraft investieren. Mit dem plötzlichen Gegentor haben wir zwar etwas die Sicherheit verloren, aber konnten uns wieder ins Spiel zurückbeißen. Ich bin rundum zufrieden mit der Leistung meiner Mannschaft."

Markus Weinzierl (Trainer FC Augsburg): "Wir haben eine schlechte erste Halbzeit gespielt, in der wir zu viel Respekt hatten und dem Gegner zu viele Räume gegeben haben. In der zweiten Hälfte wollten wir frecher und mutiger agieren und haben es insgesamt auch besser gemacht. Ärgerlich ist aber natürlich, dass wir noch zwei unnötige Gegentore hinnehmen mussten."

"Es gibt absolut nichts schön zu reden"

Marwin Hitz (FC Augsburg): "Mir fehlen ehrlich gesagt gerade die Worte. An diesem Spiel gibt es absolut nichts schön zu reden. Nach dem 0:3-Rückstand war es schwer, noch einmal zurück in die Partie zu finden. Jetzt gilt es für uns zusammenzuhalten, damit wir bald wieder in die Erfolgsspur finden."

Ja-Cheol Koo (FC Augsburg): "Natürlich ist der BVB eine große Mannschaft, aber auch im letzten Jahr ist es uns gelungen, hier Punkte einzufahren. Das wollten wir wieder schaffen, aber heute hat man einfach gesehen, dass die Borussia derzeit eine andere Qualität besitzt als wir."

Jan-Ingwer Callsen-Bracker (FC Augsburg): "Dieses Spiel wurmt uns genauso wie die Gesamtsituation. Aber wir müssen die Punkte woanders holen, und das nächste Heimspiel gegen Mainz wird extrem wichtig werden. Wir müssen jetzt Kräfte bündeln, stark und geschlossen bleiben."

Dominik Kohr (FC Augsburg): "Der BVB in dieser Form ist nicht unsere Kragenweite. Wir haben Fehler gemacht und den BVB damit auch eingeladen. Es gilt jetzt trotzdem, den Kopf hochzunehmen und zuversichtlich in die nächsten Spiele zu gehen."