Leverkusen - Während Roger Schmidt weiß, bei wem er sich zu bedanken hat, weiß Gladbach-Coach André Schubert, warum die Niederlage so hoch ausgefallen ist. Die Stimmen zum Spiel Bayer 04 Leverkusen - Borussia Mönchengladbach.

Roger Schmidt (Trainer Bayer Leverkusen): "Wir wollten unbedingt die drei Punkte holen und unseren Fans etwas bieten. Wir haben sehr schöne Tore geschossen und verdient gewonnen. Das war ein tolles Spiel für uns. Stefan Kießling hat sich in absoluter Bestform präsentiert. Das verdient Hochachtung, nachdem er zuletzt wenig gespielt hat."

André Schubert (Trainer Borussia Mönchengladbach): "Wir haben dem Gegner in die Karten gespielt und vieles nicht richtig gemacht. Dennoch war es eine gute Serie, die Kräfte lassen langsam nach."

"Der Druck war spürbar"

Christoph Kramer (Bayer Leverkusen): "Der Druck war vor dem Spiel spürbar, schließlich können wir alle die Tabelle lesen. Ich wusste, dass wir in der Lage waren, dieses Spiel zu gewinnen. Dass wir die Begegnung am Ende aber so dominieren, hatte ich nicht gedacht. Das passiert, wenn ein Spiel mal komplett in unsere Richtung läuft und wir die Tore zum richtigen Zeitpunkt machen."

"Haben uns nicht zugetraut, zu spielen"

Granit Xhaka (Borussia Mönchengladbach): "Das Problem war, dass wir überhaupt nicht richtig ins Spiel gefunden haben. Wir haben uns nicht getraut, zu spielen und sind dadurch auch nicht in diese Lücken vorgedrungen, die Leverkusen durch sein Pressing hinterlässt. In den ersten 15 Minuten nach der Halbzeit haben wir eigentlich eine gute Reaktion gezeigt. Wäre der Freistoß von Raffael nicht an den Pfosten sondern ins Tor gegangen, wäre das Spiel vermutlich auch anders gelaufen. Aber nur eine Minute später haben wir das 0:2 bekommen und dann wurde es natürlich sehr schwierig. Eine solche Klatsche ist natürlich schwer zu verdauen, aber wir müssen das schnell abhaken. Zum Glück steht das nächste Spiel schon am Dienstag an."

Tony Jantschke (Borussia Mönchengladbach): "Zwar haben wir in der ersten Halbzeit nicht allzu viel zugelassen, wir haben es aber auch nicht geschafft, selber gut aus der eigenen Hälfte zu spielen. Leverkusen stand sehr hoch, wir haben es aber nicht verstanden, die Räume dahinter zu nutzen. In der zweiten Halbzeit sind wir nach dem Doppelschlag zum 3:0 natürlich eingebrochen. Leverkusen wollte unbedingt etwas zeigen nach den Ergebnissen der vergangenen Wochen, wir haben es ihnen aber viel zu leicht gemacht. Wir haben jetzt zwei Niederlagen kassiert, wussten aber, dass so etwas passieren kann. Wir müssen deshalb den Kopf oben behalten und uns auf Dienstag fokussieren."