Köln - Beide Trainer sind nicht rundum zufrieden mit dem torlosen Remis - die Stimmen zum Spiel Köln gegen Bremen:

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Mit der ersten Halbzeit waren wir nicht zufrieden. In der zweiten haben wir ein besseres Spiel gemacht, aber die Bremer waren immer gefährlich. Wir hätten das letzte Heimspiel gerne gewonnen, aber über 90 Minuten ist das Unentschieden okay."

Viktor Skripnik (Trainer Werder Bremen): "Wir nehmen den Punkt gerne mit. Egal, ob wir verloren oder gewonnen hätten, wir hätten sowieso ein Finale gehabt gegen Frankfurt. Ich bin froh, dass wir alles in unserer Hand haben. Mit einem Sieg bleiben wir in der Bundesliga."

"Mussten aggressiver agieren"

Leonardo Bittencourt (1. FC Köln): "In der ersten Halbzeit haben wir keine richtigen Mittel gefunden, um vorne durchzukommen. Und dann hat der Trainer uns gesagt, wie wir es besser machen können. In der zweiten Halbzeit mussten wir aggressiver agieren, weil wir wussten, dass es ein kampfbetontes Spiel wird. Darum hat es auch besser geklappt."

"Jetzt kommt es zum Showdown"

Zlatko Junuzovic (SV Werder Bremen): "Es hätte heute in beide Richtungen anders laufen können. Wir hatten einige Torchancen, die Kölner aber auch. Leider wurde uns ein reguläres Tor aberkannt, aber das haben wir schon während des Spiels abgehakt. Jetzt kommt es nächste Woche zum Showdown gegen Frankfurt. Und dieses Spiel gehen wir voller Optimismus an."

Clemens Fritz (SV Werder Bremen): "Das war ein sehr intensives Spiel. Die Kölner standen sehr kompakt, wir haben uns schwer getan, durch die letzte Reihe durchzubrechen. Hinten raus hatten wir noch zwei gute Gelegenheiten, mit etwas Glück hätten wir dadurch noch gewonnen. So nehmen wir jetzt den Punkt mit und werden nächste Woche gewinnen. Wir können es nächste Woche selber klären, das ist das Gute."