Köln - Während Peter Stöger die Comeback-Qualitäten seiner Mannschaft lobt, fühlt sich der Hamburger SV ungerecht behandelt. Die Stimmen zum Spiel 1. FC Köln - Hamburger SV.

Peter Stöger (Trainer 1. FC Köln): "Hamburg war sehr gut organisiert und hat uns 60 Minuten lang nicht ins Spiel kommen lassen. Man hat gesehen, dass wir gegen gut formierte Gegner noch Luft nach oben haben. Dann hat meine Mannschaft aber gezeigt, dass sie an sich glaubt. Von dort, wo ich stand, hätte ich den Elfmeter nicht gegeben."

Bruno Labbadia (Trainer Hamburger SV): "Das war eine bittere Niederlage. Über das 2:1 müssen wir nicht reden. Der Elfmeter war eine krasse Fehlentscheidung. Da sind wir um den Punkt betrogen worden. Wir sind total genervt darüber."

"Ein unbeschreibliches Gefühl"

Philipp Hosiner (1. FC Köln): "Ein unbeschreibliches Gefühl, das erste Bundesliga-Spiel vor so einer Kulisse zu machen und dann auch noch zu treffen. Kurz vor dem Tor habe ich noch einen katastrophalen Fehlerpass über den ganzen Platz gespielt. Danach dachte ich mir: Jetzt muss ich mich mal schütteln. Dann kam bald darauf der Ball von Jonas Hector, den ich nur noch über die Linie drücken musste" (Link: zum Interview mit Philipp Hosiner)

"Glück nicht auf unserer Seite"

Lewis Holtby (Hamburger SV): "Das Glück war heute wohl nicht auf unserer Seite. Ich bin enttäuscht über die Niederlage. Wir haben aber auch heute wieder Willen gezeigt, sind und bleiben positiv."

Andreas Hirzel (Hamburger SV): "Ich habe versucht, der Mannschaft bestmöglich zu helfen. Leider hat es heute nicht so geklappt. Ich freue mich aber über mein Debüt."