Die Saison befindet sich auf der Zielgeraden und Hertha BSC steht in der Spitzengruppe der Bundesliga. Mit 56 Punkten liegen die Berliner auf dem dritten Tabellenplatz - es winkt die Teilnahme an der Champions League und auch die Meisterschaft ist möglich.

Steve von Bergen erklärte im Interview die Gründe für den guten Saisonverlauf, die Arbeit von Trainer Lucien Favre und seine eigene Zukunft in Berlin.

Nachdem der 25-Jährige zu Saisonbeginn mit Verletzungssorgen zu kämpfen hatte, hat sich der fünfmalige Schweizer Nationalspieler nun an die erste Elf herangekämpft. In den letzten fünf Partien kam er über die volle Distanz zum Einsatz.

Frage: Hertha steht in der Bundesliga vier Spieltage vor Schluss auf Platz drei. Das konnte man ja nicht unbedingt so erwarten. Was macht ihr diese Saison anders als noch 2007/2008?

Steve von Bergen: Viele Leute haben gelacht, als wir vor der Saison einen internationalen Platz als Ziel ausgegeben haben. Aber wir wussten ja was wir können. Wir sind in dieser Saison ein richtiges Team, ein Kollektiv, in dem jeder für den Anderen kämpft. Dank dieser mannschaftlichen Geschlossenheit stehen wir so weit oben und können in dieser Saison sehr viel erreichen.

Frage: Macht speziell auch Lucien Favre manches anders als in der letzten Saison?

von Bergen: Er hat das Team ja so zusammen gestellt und ihr seine Philosophie vermittelt. Die Mannschaft hat das in dieser Saison toll umgesetzt und das ist natürlich auch ein Verdienst des Trainers.

Frage: Dein Vertrag bei Hertha läuft noch bis 2010. Wie geht's danach für dich weiter? Bleibst du in Berlin oder zieht es dich woanders hin?

von Bergen: Es wird immer viel spekuliert. Überall liest man, welcher Spieler wann zu welchem Klub wechseln soll. Ob Pantelic bleibt oder Voronin wechselt. Aber bei uns in der Mannschaft spielt sowas alles im Moment überhaupt keine Rolle. Wir konzentrieren uns nur auf den Endspurt in der Bundesliga und befassen uns nicht mit anderen Sachen.

Frage: Wo landet Hertha am Saisonende?

von Bergen: Wir werden hoffentlich Meister. Aber wir sind auch zufrieden, wenn wir Platz drei halten können.