Würges - In einem Testspiel siegte Eintracht Frankfurt am Freitagabend vor 2.400 Zuschauern beim Hessenligist RSV 1920 Würges mit 3:1 (1:1). Dabei entgingen die Frankfurter nur knapp einer Blamage.

"Wir wollen Michael Skibbe und die Eintracht ein bisschen ärgern", sagte Würges  Trainer Thorsten Wörsdorfer vor der Partie. Und der ehemalige Junioren-Nationalspieler (u. a. für Bayer Leverkusen am Ball) ärgerte die Elf seines Kollegen Michael Skibbe sehr.

Steinhöfer trifft aus der Distanz

In den ersten 45 Minuten hatte der Fünftligist sogar die besseren Chancen und ging bereits in der 9. Minute durch Kilic Görgülü in Führung. Danach war der RSV im Stadion "Goldener Grund" dem 2:0 sogar näher, als die Eintracht dem Ausgleich.

Der fiel dann aber doch, weil sich bei einem direkten Freistoß von Markus Steinhöfer die Würgeser Abwehrspieler auf ihren Torwart verließen, der von Steinhöfers 22-Meter-Schuss überrascht war - und so stand es nach 24 Minuten plötzlich 1:1.
Kurz vor der Pause dann die Riesenchance für die Gastgeber, die am Mittwoch in der Hessenliga 2:0 gegen RW Darmstadt gewannen: Steffen Moritz haut einen 24-Meter-Freistoß brachial an den linken Pfosten.

Comeback von Chris gelungen

Nach der Pause ließen die Amateure dann kräftemäßig nach und so kam die glanzlose Eintracht am Ende doch noch zum erwarteten Sieg. Zunächst war es wieder Steinhöfer, der nach 64 Minuten das 2:1 markierte. Fünf Minuten war nach einer Flanke von Benjamin Köhler der Ioannis Amanatidis zur Stelle und sorgte für den Endstand.

Erfreulich aus Eintracht-Sicht: das Comeback von Kapitän Chris glückte. Der Brasilianer hielt 90 Minuten durch und so dürften die Chancen auf seine Bundesliga-Premiere am nächsten Samstag in Mönchengladbach gestiegen sein.