Neuzugang Jefferson Farfan vom FC Schalke 04 deutete gegen die Glasgow Rangers vom Anpfiff an, dass der Club in Zukunft noch viel Freude an ihm haben kann. Bei seiner Premiere in der Veltins-Arena glänzte der Peruaner nicht nur als Vorbereiter.

"Das Tor war kein Zufall", erklärte der Offensivmann, der per Ecke Torschütze Mladen Krstajic bedient hatte. "Im Training haben wir solche Situationen in den vergangenen Tagen oft geübt. Ich war mir sicher, dass Mladen dort steht."

Heiß auf den ersten Treffer

Dass ihm bei seinem ersten Match vor den königsblauen Fans kein eigener Treffer gelingen wollte, wurmte den 23-Jährigen jedoch ein wenig. "Schade, ich hätte gerne getroffen. Das ist doch normal als Stürmer. Wir werden nun einmal an Toren gemessen."

Farfan ist allerdings optimistisch, dass es nicht lange dauern wird, bis die Fans in der Veltins-Arena einen Treffer der neuen Nummer 17 bejubeln können. "Meine ersten Eindrücke von Schalke sind durchweg positiv. Jetzt gilt es, sich in den kommenden Trainingseinheiten an die neuen Mitspieler zu gewöhnen."

Farfan übernimmt Verantwortung

Eine lange Integrationsphase wird der peruanische Nationalspieler laut eigener Einschätzung nicht brauchen. "Der deutsche Fußball ist nicht viel anders als der in den Niederlanden", so der Außenstürmer.

Dass er bereit ist, schon nach wenigen Tagen Verantwortung zu übernehmen, demonstrierte der Neuzugang von der PSV Eindhoven zu Beginn der zweiten Halbzeit, als er den eingewechselten Orlando Engelaar zu sich rief. Farfan: "Ich habe ihm auf Niederländisch ein paar organisatorische Dinge erklärt."