Fünf junge BVB-Fans, die beim Uhrencup in Grenchen (Schweiz) sog. "bengalische Fackeln" auf das Spielfeld geworfen hatten, sind in der letzten Woche dem Appell von Borussia Dortmund gefolgt und haben sich bei der BVB-Fanbetreuung freiwillig gestellt.

Sie werden mit einem sechsmonatigen Stadionverbot für den Signal Iduna Park belegt und leisten jeweils 60 Sozialstunden beim Fanprojekt ab. Mit diesem vergleichsweise milden Strafmaß setzt der BVB einerseits ein Zeichen gegen sinnlose Gewalt und Pyrotechnik. Andererseits berücksichtigt er die Tatsache, dass alle Beteiligten sich in einer Gesprächsrunde mit Geschäftsleitung und Fanbetreuung des BVB sowie den betroffenen Fangruppierungen einsichtig zeigten, ihr aufrichtiges Bedauern aussprachen und zusagten, dass ihr Fehlverhalten einmalig bleiben werde.