Zusammenfassung

  • Mainz holt den zweiten Sieg in Folge und zieht am Sport-Club vorbei

  • Wie gegen Bremen treffen Gbamin und Mateta

  • Freiburg verliert erstmals nach vier Spielen

Freiburg - Der FSV Mainz 05 geht auch dank seiner erneut treffsicheren "French Connection" weitgehend sorgenfrei in die närrische Zeit. Einen Tag vor dem offiziellen Fassenachts-Beginn feierten die Rheinhessen durch ein 3:1 (2:0) beim SC Freiburg ihren ersten Auswärtssieg der Saison und verabschiedeten sich mit nun 15 Punkten vorerst aus den unteren Tabellenregionen der Fußball-Bundesliga.

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FANTASY HEROES: Gbamin (13) / Boetius (12) / Sallai (10) u.a.

Jean-Philippe Gbamin (6.) und Jean-Philippe Mateta (18.), die bereits in der Vorwoche beim Befreiungsschlag gegen Werder Bremen (2:1) die Tore erzielt hatten, brachten den selbsternannten "Karnevalsverein" früh auf die Siegerstraße, Karim Onisiwo (75.) setzte den Schlusspunkt. Die Freiburger, für die der eingewechselte Roland Sallai (72.) den Anschluss erzielt hatte, kassierten derweil nach vier Spielen erstmals wieder eine Niederlage.

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Die Mainzer waren zunächst vom Anpfiff weg die aktivere Mannschaft gewesen. Während der SC erhebliche Probleme im Spielaufbau hatte, suchten die Gäste mutig die Offensive. Der ehemalige französische Juniorennationalspieler Gbamin belohnte sein Team mit einem trockenen Abschluss aus runde 20 Metern früh. Wenig später hätte Pierre Kunde (10.) aus ähnlicher Distanz um ein Haar nachgelegt.

Das besorgte dafür Sturmtank Mateta, vor kurzem erstmals in die U21-Auswahl von Weltmeister Frankreich berufen, der nach einer zunächst unübersichtlichen Situation rund um den Freiburger Fünfmeterraum aus kurzer Distanz per Kopf einnickte. Auch in der Folge ließ Mainz nicht nach und gab durch Jean-Paul Boetius (23.) nur kurze Zeit später den nächsten gefährlichen Torschuss ab.

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"Durch ihre Raute im Mittelfeld sind die Mainzer immer wieder durchs Mittelfeld gekommen. Nach der Umstellung haben wir zu dritt im MIttelfeld die Räume eng machen, dann hatten wir unseren Chancen und die müssen wir nutzen." Christian Günter, SC Freiburg

Weil auch Tim Kleindienst (45.) knapp das Tor verfehlte, gingen die Freiburger mit einem Zwei-Tore-Rückstand in die Pause. Kurz nach Wiederbeginn verpasste dann erneut Höfler (54.) den Anschlusstreffer knapp. Doch der SC war nun spielbestimmend, Mainz schaffte nur noch selten Entlastung.

"Der Trainer hat gesehen, dass ich platt war und mich rausgenommen. Ich habe alles gegeben, für die Mannschaft, für Mainz, für den Trainer." Jean-Philippe Mateta, Mainz 05

Der Druck der Gastgeber nahm quasi minütlich zu, was fehlte war einzig das Glück im Abschluss. Nach etlichen gefährlichen Torgelegenheiten ließ dann Sallai mit seinem Abstaubertor noch einmal Hoffnung aufkeimen. Doch der ebenfalls eingewechselte Onisiwo konterte prompt und stellte damit den alten Abstand wieder her.

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Spieler des Spiels: Jean-Philippe Gbamin

Jean-Philippe Gbamin traf im zweiten Spiel in Folge, nachdem er in den vorherigen 62 Spielen seiner Bundesliga-Karriere nur ein Tor erzielt hatte. 39 Sprints zog der Franzose im Schwarzwald-Stadion an, so viele wie kein anderer Spieler.