Torsten Frings von Werder Bremen spielt offenbar mit dem Gedanken, seine Nationalmannschaftskarriere zu beenden.

Der Profi äußerte sich zu seiner Nationalmannschaftskarriere: "Es gibt nichts Neues, ich habe erklärt, dass ich mir Gedanken mache, ob ich noch eine Perspektive sehe. Ich stelle die Nationalmannschaft jetzt aber erst einmal hinten an und konzentriere mich voll auf Werder."

Unterstützung für seine nachdenkliche Zurückhaltung erhält Frings von Geschäftsführer Klaus Allofs. "Wir haben über seine Situation gesprochen. Er will sich jetzt die Zeit nehmen, über seine Perspektive in der Nationalmannschaft nachzudenken - nicht mehr und nicht weniger. Dabei geht es nicht darum, eine Stammplatzgarantie einzufordern."

Allofs unterstützt Frings

Allofs betonte, dass es sich "dabei nicht um einen zweiten Fall Kuranyi handelt. Es wäre genau das falsche jetzt vorschnell zu reagieren. Aber genau das macht Torsten auch nicht. Seine Vorgehensweise ist absolut nachvollziehbar. Aus unserer Sicht gehört er aufgrund seiner Leistungen in die Nationalmannschaft".

Torsten Frings hat aktuell 78 Länderspiele bestritten und zehn Tore erzielt.