Köln - Der FC Augsburg ohne Daniel Baier? Nicht vorstellbar! Bei 100 von 102 möglichen Bundesliga-Spielen stand Baier in der Startelf des FCA - die beiden Partien, bei denen er nicht mitwirkte, verpasste er wegen Gelb-Sperren.

Baier ist im defensive Mittelfeld der Augsburg für die Stabilität der gesamten Hintermannschaft, aber auch für die Initiierung der Angriffe verantwortlich. Kein anderer Spieler der Bundesliga fing in der Saison 2013/14 so viele Bälle ab wie der gebürtige Kölner. Eine Fähigkeit, die am Samstag (ab 15 Uhr im Live-Ticker) gegen die TSG 1899 Hoffenheim, die versuchen wird den FCA mit schnellem Umschaltspiel zu überwinden, von entscheidender Bedeutung sein wird.

Einer der besten Zweikämpfer

Auf Baier werden gegen die Hoffenheimer eine Vielzahl von Zweikämpfen zukommen. Obwohl Baier kein klassischer Abräumer ist, gewann er in der abgelaufenen Spielzeit starke 57 Prpzent seiner Duelle - unter den Mittelfeldspielern der Liga hatten nur Bayerns Martinez und Thiago eine bessere Quote.

Baier als Ballmagnet

Neben Zweikampfstärke werden Baiers Qualitäten als Ballverteiler und Anspielstation gefragt sein, um Augsburg zu entlasten. Baier war letzte Saison am häufigsten beim FCA am Ball, im Schnitt 73 Mal pro 90 Minuten. Absolut gesehen war 2013/14 nur Wolfsburgs Rodriguez öfter am Ball als Baier (2489 Mal). Er fungiert in der Augsburger Zentrale damit einerseits als Zerstörer der gegnerischen Angriffsbemühungen, andererseits aber auch als Schaltzentrale für eigene Offensivaktionen.

Daniel Baier in Hochform kann jedem Bundesliga-Gegner das Leben schwer machen. Er wird den Hoffenheimer Angriffsschwung bremsen müssen, damit der FCA gegen die formstarken Kraichgauer auf einen Punktgewinn hoffen kann.