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Wer wird der Spieler des Monats Dezember?

Auch in der neuen Saison verleiht die Bundesliga die offizielle Auszeichnung des Spielers des Monats. Die Wahl wird von der DFL Deutsche Fußball Liga seit 2018/19 in Kooperation mit dem offiziellen Lizenzpartner EA SPORTS durchgeführt.

Die Vergabe beruht auf einem zweistufigen Auswahlverfahren, in dem sowohl die individuellen Leistungsdaten der Spieler als auch das Votum von Fans und Experten berücksichtigt werden.

Ausschlaggebend für die Berücksichtigung eines Spieltags ist, in welchem Monat der Samstag des Spieltags liegt.

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Robert Lewandowski (FC Bayern München)

Erst Weltfußballer und nun auch Spieler des Monats Dezember? Robert Lewandowski glänzte wieder als Top-Stürmer des FC Bayern München und war maßgeblich am Sprung an die Tabellenspitze beteiligt. Mit zwei Doppelpacks an den Spieltagen 12 und 13 brachte sich Lewandowski kurz vor Jahresende auf 17 Saisontore und stellte damit einen Bundesliga-Rekord ein. 17 Tore nach 13 Spieltagen hatte zuvor nur Gerd Müller erzielt (1968/69 und 1976/77). Damit führt der Stürmer die Torjägerliste zum Jahresende an.

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"Wir wollen immer mehr. Ab dem neuen Jahr wollen wir weiter so spielen und von Sieg zu Sieg gehen“, erklärte Lewandowski nach dem Spiel gegen Leverkusen, in dem er den Münchnern den Sieg per Doppelpack in letzter Minute rettete. Fünf Tore erzielte der Pole im Dezember und war damit Top-Torschütze der Bundesliga. Wenn er im neuen Jahr an seine Leistungen anknüpfen kann, wird es schwer, den FC Bayern vom Thron zu stoßen.

Vincenzo Grifo (Sport-Club Freiburg)

Neun Spiele wartete der SC Freiburg auf einen Sieg in der Bundesliga. Diese Durststrecke beendete Vincenzo Grifo am 11. Spieltag, als er das 1:0 gegen Bielefeld schoss und damit einen lang ersehnten Triumph einleitete. Allgemein trumpfte der Italiener im Dezember auf: Grifo stand in allen vier Bundesliga-Spielen im Dezember 2020 in der Startelf, erzielte drei Tore und legte zwei weitere vor. Ligaweit war kein Spieler in diesem Monat an mehr Treffern beteiligt als der 27-Jährige (fünf, ebenso wie Lars Stindl).

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"Er tut alles - nicht nur nach vorne, auch nach hinten. Es ist herausragend, wie er da dazugelernt hat, wie er alles abarbeitet, was ich in den letzten Jahren von ihm eingefordert habe“, sagte SC-Trainer Christian Streich über Grifo und blickte auf dessen Entwicklung: "So wird ein Spieler eine richtige Persönlichkeit für die Mannschaft und extrem wichtig.“ Nur Robert Lewandowski gab im Dezember 2020 mehr Torschüsse in der Bundesliga ab (15) als Grifo (zwölf) - eine starke Leistung des Freiburgers, die sein Team im Jahresendspurt aufatmen ließ.

Nadiem Amiri (Bayer 04 Leverkusen)

Nadiem Amiri zählte im Dezember zu den absoluten Leistungsträgern unter Peter Bosz. Er gab in jedem seiner vier Spiele im Dezember exakt eine Torvorlage. Damit war der 24-Jährige (vier Torvorlagen) hinter Kingsley Coman (fünf Torvorlagen) zweitbester Vorbereiter im zurückliegenden Monat. Über die Hälfte seiner sieben Torbeteiligungen in dieser Saison (ein Tor, sechs Torvorlagen) sammelte der deutsche Nationalspieler also im Dezember.

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Im zentralen Mittelfeld profitierte der gebürtige Ludwigshafener vor allem durch seine offensiven Freiheiten, mit denen er seine Kreativität und Übersicht zur Geltung brachte. "Ich werde sicher nicht versuchen, sie zu bremsen. Denn es ist immer gut, wenn Spieler ein gutes Gefühl, Selbstvertrauen und gute Laune haben“, erläuterte Bosz und lobte Amiris starken Einsatz im rheinischen Duell gegen Köln: "Das ist der Spirit, den wir brauchen.“ Nicht zuletzt durch Amiris Leistungen mischt Bayer 04 Leverkusen in der Spitzengruppe mit und gehört 2021 zu den Titelkandidaten.

Lars Stindl (Borussia Mönchengladbach)

Mit seinen 32 Jahren blühte Lars Stindl bei Borussia Mönchengladbach in dieser Saison noch mal richtig auf. "Er ist einer, der vorangeht, wichtig in der Kabine, aber eben nicht nur da, ein echter Kapitän eben", sagte Cheftrainer Marco Rose über Stindl. Das bewies Stindl auch im Dezember: Er war zweitbester Torschütze (vier Treffer) nach Robert Lewandowski (fünf) und insgesamt an fünf Treffern beteiligt. Am 12. Spieltag in Frankfurt erzielte Stindl alle drei Gladbacher Tore (sein erster Dreierpack in der Bundesliga) und am 13. Spieltag gelang ihm gegen Hoffenheim der einzige Gladbacher Treffer des Spiels. Der Gladbach-Kapitän erzielte also die letzten vier Tore der Borussia in der Bundesliga.

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Nicht umsonst verlängerte die Borussia erst vor Kurzem seinen Vertrag bis 2023. "Wir freuen uns sehr, dass wir Lars für zwei weitere Jahre bei Borussia haben. Er ist Leistungsträger, Anführer und Kopf unserer Mannschaft“, erklärte Sportdirektor Max Eberl. Im eng getakteten Kalender der "Fohlen“ wird Lars Stindl zwischen Bundesliga, Champions League und DFB-Pokal noch sehr wichtig werden und könnte eine entscheidende Rolle spielen.

Florian Wirtz (Bayer 04 Leverkusen)

Florian Wirtz ist mit 17 Jahren bereits Stammspieler bei Bayer 04 Leverkusen. Dass er dort auch hingehört, bewies Wirtz eindrucksvoll im Dezember. Am 11. Spieltag erzielte er gegen Hoffenheim sein erstes Saisontor und traf am 12. Spieltag in Köln. Der Treffer im rheinischen Duell war bereits sein dritter Treffer in der Bundesliga. Mit 17 Jahren und 227 Tagen wurde Wirtz zum jüngsten Spieler mit drei Bundesliga-Toren der Geschichte (er löste Timo Werner ab).

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Im Blitztempo spielte sich Wirz in die Leverkusener Stammelf und wurde von Spiel zu Spiel besser. Vor allem im offensiven Mittelfeld harmoniert der 17-Jährige mit Außenstürmer Leon Bailey, der durch ihn aufblüht. Dass Wirtz einen ähnlichen Weg wie Kai Havertz gehen wird, darüber sind sich alle einig. "Er ist ein geiler Kicker und muss im Kopf klar bleiben. Das hilft uns und mir persönlich, wenn ich in der Mitte mit jemandem spiele, der mich versteht. Und Flo ist so einer", sagt Nebenmann Nadiem Amiri über Wirtz. Wenn sich Wirtz noch weiter steigert, wird die Bundesliga und vor allem Leverkusen noch viel Freude am deutschen Talent haben.

Thomas Müller (FC Bayern München)

Thomas Müller zählte auch im Dezember zu den Leistungsträgern des FC Bayern München. Er verpasste in diesem Monat als einer von nur drei Bayern Feldspielern (neben Lewandowski und Alaba) keine einzige Minute in der Bundesliga. In seinen vier Partien war Müller an drei Treffern beteiligt (zwei Tore eine Torvorlage). Mit seiner einzigen Torvorlage des Monats brachte sich der Offensivspieler am 13. Spieltag in Leverkusen auf sieben Torvorlagen in dieser Saison. Damit ist er gemeinsam mit Kingsley Coman nun wieder Top-Vorbereiter der Bundesliga.

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Der 31-Jährige übernahm in entscheidenden Spielen die Verantwortung und coachte vor allem die jüngeren Spieler auf dem Platz. "Die Spieler verlangen es auf dem Platz, dass ich Anweisungen gebe, das pusht sie“, erklärte Müller nach dem 3:3 gegen RB Leipzig, bei dem er den Münchnern mit einem Doppelpack einen Punkt rettete. Mit der Sieger-Mentalität des Ur-Bayer erkämpfte sich der FC Bayern die Tabellenführung im letzten Spiel des Jahres gegen Leverkusen zurück. "Es geht aktuell nicht einfach von der Hand, aber wir haben auch Nehmerqualitäten. Das Ende passt zu einem Hollywood-Film. Es passt zu unserem Jahr“, erläuterte Müller. Sollte in der kurzen Zeit zwischen den Jahren an den richtigen Stellschrauben gedreht werden, geht der FC Bayern wieder als großer Meisterschafts-Favorit ins neue Jahr.