Köln - Ausgerechnet Julian Schieber schoss Borussia Dortmund in Berlin weiter in die Krise. Gegen seinen Ex-Club erzielte er das entscheidende 1:0 für Hertha BSC.

Beim BVB konnte sich Schieber nie richtig durchsetzen und kam selten zu Spielminuten, bei der Hertha hat sich das nun geändert. Im Duell mit seinem ehemaligen Arbeitgeber zeigte der Stürmer überragende Leistungen. Er führte insgesamt 46 Zweikämpfe - so viel wie kein anderer Spieler auf dem Platz. Außerdem war er an war er an drei der fünf Berliner Torschüsse beteiligt (zwei Torschussvorlagen, ein Torschuss).

"Das war schwierig für mich"

"Wie sich das Spiel auch mit meinem Tor entwickelt hat, war schon etwas sehr emotionales. Ich bin unheimlich froh, dass meine Mannschaft heute gewonnen hat. Wir standen defensiv sehr gut und haben ein Tor geschossen. Es tut aber schon ein bisschen weh, wenn man die früheren Kollegen leiden sieht. Das war schwierig für mich", sagte Schieber nach der Partie.

Mit 41,34 % der Stimmen im bundesliga.de-Voting hängte Julian Schieber seine "Verfolger" weit ab. Der zweitplatzierte Roberto Firmino bekam 21,27 % der Stimmen. Paderborn-Keeper Lukas Kruse wurde mit 15,75 % auf Platz 3 gewählt. Für Arjen Robben war mit 12,70 % noch Platz 4 drin. Roel Browers (4,65 %) und Matthias Lehmann (4,29 %) lieferten sich ein Kopf-an-Kopf-Rennen um Platz 5 und 6.

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