St. Etienne - Der 1. FSV Mainz 05 kam beim französischen Rekordmeister AS St. Etienne nicht über ein 0:0 hinaus. Damit steht schon vor dem letzten Spiel gegen FK Qäbälä fest, dass der Bundesligist aus der Europa League ausgeschieden ist.

Die Mannschaft von Trainer Martin Schmidt könnte zwar punktemäßig noch auf die Franzosen aufschließen, doch in diesem Fall würden die auswärts mehr geschossenen Treffer (Hinspiel: 1:1) den Ausschlag zugunsten von St. Etienne geben.

Im Stade Geoffroy Guichard lautete das Motto der Gäste: Verlieren verboten. Gegenüber dem Heimerfolg gegen den SC Freiburg (4:2) fünf Tage zuvor hatte Schmidt seine Startelf auf vier Positionen verändert.

Ruffier nicht zu überwinden

Spielmacher Yunus Malli konnte nach überstandener Erkältung auflaufen. Und der türkische Nationalspieler versuchte auch gleich, dem Spiel seinen Stempel aufzudrücken. Mallis Schuss aus 20 Metern konnte Keeper Stephane Ruffier aber parieren (8.).

Beide Teams überbrückten das Mittelfeld schnell, offenbarten aber Schwächen in der Defensive. Nach einem Patzer von Florentin Pogba, dem Bruder von 105-Millionen-Mann Paul Pogba (Manchester United), verzog Levin Öztunali aus halbrechter Position nur knapp (12.).

Nach dem Wechsel forcierten die Mainzer im Angesicht des drohenden Ausscheidens den Druck - und das vor allen Dingen über die rechte Seite. Doch Öztunali fand seinen Meister in Ruffier (51./52.). Und auch in der weiteren Spielzeit sollte der Schmidt-Elf ein Tor verwehrt bleiben. (SID) 

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