Moskau - Bayer 04 Leverkusen hat in der Champions League einen Teilerfolg erzielt. Obwohl sich der Bundesligist beim 1:1 (1:0) beim russischen Meister ZSKA Moskau schwer getan hat, hat sich die Mannschaft von Trainer Roger Schmidt frühzeitig für die nächste Runde in der Champions League qualifiziert. Durch die 1:2-Niederlage von Tottenham gegen AS Monaco können die Engländer der Werkself den zweiten Platz im letzten Gruppenspiel nicht mehr nehmen.

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Bei minus sieben Grad und eisigem Wind im Kühlschrank ZSKA Arena machte Nationalspieler Kevin Volland mit seinem ersten Treffer in der Champions League den zweiten Gruppensieg der Leverkusener perfekt (16.). Bislang hatte der Ex-Hoffenheimer für seinen neuen Arbeitgeber nur bei der Pokalniederlage gegen Drittligist Sportfreunde Lotte (3:4. i.E.) getroffen. In der Schlussphase traf Bebars Natcho per Foulelfmeter (75.) für die stärker werdenden Russen, zuvor hatte Jungnationalspieler Benjamin Henrichs Gegenspieler Mario Fernandes zu Fall gebracht.

Schmidt hatte gegen den russischen Champion die bislang jüngste Bayer-Elf (23,95 Jahre) im Europacup ins Rennen geschickt, die unter dem Strich ihre Sache sehr gut machte. Vor 19.164 Zuschauern hatten die Bayer-Boys aber bereits in der vierten Minute Glück, dass Nationaltorwart Bernd Leno gegen Fedor Tschalow Chalow zur Stelle war.

Leno im Mittelpunkt

Nur zwei Minuten später vergab auf der Gegenseite Hakan Calhanoglu die mögliche Führung für die Gäste, ehe in der elften Minute erneut Leno im Brennpunkt stand. Gegen Alexander Golowin verhinderte der Keeper abermals einen Rückstand von Bayer.

Nur drei Minuten später setzte dann Kevin Kampl mit einem herrlichen Pass Volland glänzend in Szene, der mit einer Direktabnahme dem russischen Nationaltorwart Igor Akinfejew keine Chance ließ. 180 Sekunden später hatte Torjäger Javier "Chicharito" Hernandez das 2:0 auf dem Fuß.

Trotz der Führung agierten die Gäste aber unsicher und leisteten sich viele unnötige Ballverluste. Zudem hatte Bayer Glück, dass Alan Dsagojew nach einer halben Stunde eine gute Möglichkeit ausließ. Bayer blieb bis zur Pause bei seinen Kontern aber ebenfalls gefährlich.

Nach dem Seitenwechsel erhöhte Moskau den Druck, die nicht immer sattelfeste Bayer kam kaum noch zu Entlastungsangriffen. In der 69. Minute parierte Leno noch in höchster Not, beim Elfmeter war er machtlos. Pech hatte Bayer, als Volland nur den Pfosten traf (80.). (SID)