Ingolstadt - Der Hamburger SVhat den FC Ingolstadt nach einem späten Freistoßtreffer von Michael Gregoritsch mit 1:0 (0:0) besiegt. Die Schanzer , die über weite Strecken eine starke Leistung boten und zuletzt drei Auswärtssiege in Folge feierten, bleiben zuhause damit weiter sieg- und torlos.

In der Anfangsphase brachte Ingolstadt die HSV-Abwehr mit einigen schnellen Attacken in Bedrängnis. Wie bei den torlosen Heimspielen gegen Dortmund (0:4) und Wolfsburg (0:0) fehlte den Aktionen der Schanzer aber die letzte Entschlossenheit und Präzision.

Hinterseer ans Außennetz

Dies zeigte sich vor allem in der 12. Minute, als gleich drei Ingolstädter bei einem Konter auf Emir Spahic zuliefen, dieser den Ball aber abwehren konnte. Lukas Hinterseer traf für die engagierten Gastgeber zudem das Außennetz (14.), Mathew Leckie verzog knapp (17.).

Müller vergibt beste HSV-Chance

Der HSV versteckte sich aber keineswegs und sorgte zunächst bei zwei Hereingaben von Pierre-Michel Lasogga für Gefahr. Die größte Chance vergab jedoch Nicolai Müller, der in der 16. Minute nach feinem Pass von Gojko Kacar FCI-Keeper Ramazan Öczan schon umspielt hatte, ehe dieser den Ball mit einer Glanztat doch noch abwehren konnte.

Öczan stand erneut im Ingolstädter Tor, nachdem Hasenhüttl die vor der Saison angekündigte Torwart-Rotation vorerst beendet hat. Der Österreicher war bei seinen bisherigen vier Saisoneinsätzen ohne Gegentor geblieben. Örjan Nyland blieb so nur die Ersatzrolle.

Nach dem Wechsel erwischte der HSV den besseren Start, doch Lasogga konnte zwei Kopfbälle nicht richtig platzieren. Auf der Gegenseite klärte Jaroslav Drobny, der erneut den Vorzug vor René Adler erhielt, eine Flanke von Stefan Lex gerade so. Lex scheiterte anschließend freistehend erneut am stark reagierenden Droby (62.). Am Ende hatte Ingolstadt zunächst noch Glück, dass Lasogga (75.) aus kurzer Distanz das leere Tor verfehlte, ehe Gregoritsch mit seinem ersten Treffer für die Hamburger die Partie entschied.

SID

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Spieler des Spiels: Michael Gregoritsch

Mit seiner Hereinnahme nach gut einer Stunde wurde auch das Spiel des HSV besser und die Hamburger konnten deutlich mehr Druck aufbauen. Entschied die Partie mit seinem direkten Freistoß in den Winkel. Es war sein erstes Bundesliga-Tor. Gregoritsch gewann außerdem alle seiner fünf Zweikämpfe.