Borussia Dortmund überrent den VfL Wolfsburg vor allem in der Anfangsphase - © gettyimages / Sascha Steinbach
Borussia Dortmund überrent den VfL Wolfsburg vor allem in der Anfangsphase - © gettyimages / Sascha Steinbach
Bundesliga

5:1 - Dortmund mit Gala gegen zahme Wölfe

Dortmund - Der beste Bundesliga-"Vize" aller Zeiten siegte gegen den abgestürzten Vorjahreszweiten VfL Wolfsburg mit 5:1 (2:0) und bleibt als bestes Rückrundenteam im Jahr 2016 ungeschlagen. Die Meisterschafts-Chancen von Borussia Dortmund sind bei fünf Punkten Rückstand auf Spitzenreiter Bayern München zwei Spieltage vor Schluss aber nur noch rein theoretisch.

Dortmunder Blitzstart

Mit Toren durch Shinji Kagawa (7.) und Adrian Ramos (9.) legten die Dortmunder innerhalb von 126 Sekunden einen echten Blitzstart hin. Marco Reus (59.) und der eingewechselte Pierre-Emerick Aubameyang mit seinen Saisontoren Nummer 24 und 25 (77. und 78.) erhöhten. Wolfsburgs Weltmeister André Schürrle (86.) gelang in der Schlussphase lediglich Ergebniskosmetik.

Die erneut schwachen "Wölfe" haben nun unglaubliche 38 Zähler Rückstand auf den BVB, den die Niedersachsen im Vorjahr noch deutlich hinter sich gelassen und im DFB-Pokalfinale bezwungen hatten (3:1). Eine erneute Europacup-Teilnahme hat sich nach nunmehr schon sieben Spielen ohne Sieg endgültig erledigt.

Caligiuri an die Latte

der BVB sorgte gar früh für klare Verhältnisse. Zunächst lenkte Kagawa einen missglückten Schuss von Henrikh Mkhitaryan ins Tor, danach bereitete der Japaner Ramos' Treffer mit einem schönen Pass vor.

Die Wolfsburger, die sich 24 Tage nach dem 2:0-Coup in der Champions League gegen Real Madrid zunächst erneut ohne Gegenwehr überrollen ließen, zeigten später zumindest ein wenig Stolz. Daniel Caliguiri traf aber nur die Latte (19.), aber auch das 0:3 war bei einem Außennetz-Schuss von Reus schnell möglich (32.).

Spieler des Spiels:Pierre-Emerick Aubameyang

Auch nach dem Wechsel war die Wolfsburger Gegenwehr eher nur symbolisch. Bezeichnend das 0:3, als der bemitleidenswerte VfL-Keeper Diego Benaglio - trotz der vielen Gegentore bester Gästespieler - Schüsse von Sven Bender und Kagawa parierte, Reus den dritten Versuch aber ungehindert nutzte.

SID

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Er kam sah und siegte: Der zuletzt noch angeschlagene Gabuner kam erst in der 69. Minute ins Spiel, glänzte dann aber mit einem Doppelpack binnen zwei Minuten - jeweils war er per Kopf zur Stelle. Aubameyang hatte auch noch ein weiteres Tor auf dem Fuß, doch Wölfe-Keeper Benaglio konnte parieren. In 21 Minuten auf dem Platz gab er noch vier Torschüsse ab. Mit nunmehr 25 Treffern hält er das Rennen um die Torjägerkanone gegen Bayerns Robert Lewandowski (27 Tore) nun nach wie vor offen.