Mainz - Der 1. FC Köln unterliegt am vorletzten Spieltag der Bundesliga 0:2 (0:0) beim FSV Mainz 05 und kassierte damit die erste Niederlage nach fünf Partien. Der FSV zog damit in der Tabelle an Köln vorbei.

Der Südkoreaner Ja-Cheol Koo (47) und Jairo (83.) sorgten dafür, dass die Kölner Pleitenserie in Mainz (fünf Niederlagen in fünf Spielen) fortgesetzt wurde. Der FC hat zudem seit sieben Auswärtsspielen nicht mehr gewonnen. Die zurückliegenden fünf Partien auswärts ohne Tor bedeuten außerdem die Einstellung des Kölner Negativrekords.

Beide Teams mit Anlaufschwierigkeiten

Vor 33.702 Zuschauern in der Mainzer Arena passierte in der ersten Viertelstunde so gut wie nichts. Die Kölner, bei denen Thomas Kessler für Stammtorwart Timo Horn zwischen den Pfosten stand, waren das etwas bessere Team. Die Mainzer, die nach dem Spiel ihren langjährigen Kapitän und Rekordspieler (254 Bundesliga-Einsätze) Nikolce Noveski verabschiedeten, kamen erst nach knapp 20 Minuten besser in die Partie.

In der 24. Minute verbreitete FSV-Stürmer Shinji Okazaki zum ersten Mal in der Partie einen Hauch von Torgefahr. Sechs Minuten später stand auch auf der Gegenseite ein Japaner im Mittelpunkt: Kazuki Nagasawa verpasste die Hereingabe von Bard Finne nur knapp. Kurz darauf wurde es zum ersten Mal richtig lebhaft. Nagasawa und der Mainzer Julian Baumgartlinger vergaben innerhalb weniger Sekunden große Möglichkeiten (38.).

Noveski vergibt dicke Chance

Kurz nach dem Seitenwechsel brach Koo mit seinem fünften Saisontor nach Vorarbeit Okazakis den Bann. Fünf Minuten nach dem Rückstand vergab Finne die Möglichkeit zum Ausgleich (52.). Auf der anderen Seite konnte Noveski eine große Chance nicht nutzen (56.). Im Anschluss drängte Köln auf den Ausgleich, Mainz probierte es mit Kontern.

SID

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Spieler des Spiels:

Ja-Cheol Koo

Ja-Cheol Koo erzielte sein fünftes Saisontor - eingestellter persönlicher Saisonrekord in der Bundesliga. Er benötigte nur zwei Torschüsse für seinen Treffer und nur Shinji Okazaki führte noch mehr Zweikämpfe als er (31).

So sehen es die Clubs*

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