Jubel im Kraichgau: Die Torschütze Roberto Firmino, Niklas Süle und Andreas Beck (v.l.n.r) feiern den Erfolg gegen den HSV
Jubel im Kraichgau: Die Torschütze Roberto Firmino, Niklas Süle und Andreas Beck (v.l.n.r) feiern den Erfolg gegen den HSV
Bundesliga

Hoffenheim siegt und klettert nach oben

Sinsheim - 1899 Hoffenheim befreit sich am 19. Spieltag mit einem überzeugenden 3:0 (2:0)-Erfolg gegen den Hamburger SV aus dem Negativlauf.

Firmino schlägt eiskalt zu

Die Kraichgauer bescherten durch Treffer von Roberto Firmino (4.), Niklas Süle (44.) und Andreas Beck (61.) die fünfte Niederlage für den Hamburger SV in Serie.

Die Gastgeber bestimmten die Anfangsphase. Der Treffer Firminos, der zum neunten Mal in der laufenden Saison erfolgreich war, fiel alles andere als überraschend. Der  Brasilianer verwertete das Zuspiel von Kevin Volland eiskalt. Dennoch machte HSV-Torhüter Jaoslav Drobny bei dem Gegentor keine gute Figur.

Die Hamburger, die ohne Nationaltorwart Rene Adler, Johan Djourou, Michael Mancienne, Maximilian Beister und Pierre-Michel Lasogga auskommen mussten, zeigten eine Reaktion auf den frühen Rückstand. Die Mannschaft von Trainer Bert van Marwijk, der sein Team im Vergleich zum 0:3 vor einer Woche gegen Schalke 04 auf vier Positionen verändert hatte, drängte die Gastgeber in die Defensive.

Hamburger Elan verfliegt

Die Hoffenheimer bettelten mit ihrer passiven Spielweise in dieser Phase fast schon um den Ausgleich. Die Kraichgauer, deren Coach Markus Gisdol fünf Veränderungen gegenüber dem zurückliegenden 0:4 beim 1. FC Nürnberg vorgenommen hatte, profitierten aber von der Harmlosigkeit der Gäste-Offensive.

Der Elan der Hamburger war allerdings nach rund 20 Minuten wieder verflogen. Von da an entwickelte sich ein ausgeglichenes Spiel, das bis kurz vor der Pause kaum Höhepunkte mehr zu bieten hatte. Dann schlugen die Gastgeber aus dem Nichts zu. Nach einer Flanke von Sejad Salihovic erzielte der 18 Jahre alte Süle per Kopf sein zweites Saisontor.

Kein Aufbäumen beim HSV

Nach dem Seitenwechsel warteten die mitgereisten HSV-Fans zunächst vergeblich auf ein Aufbäumen ihrer Mannschaft. In der Offensive der Gäste lief so gut wie nichts zusammen. Obwohl die Hoffenheimer auch keinen guten Tag erwischt hatten, verteidigten sie den Vorsprung mühelos.

Nach einer Stunde hatten sich die Hanseaten noch keine echte Torchance erarbeitet. Dafür wurden die Hamburger durch das erste Saisontor Becks nach Vorarbeit von Firmino bestraft.