Ein Traumtor: Robert Lewandowski jagt den Ball nach 15 Minuten aus der Drehung mit Vollgas zum 1:0 in den Winkel
Ein Traumtor: Robert Lewandowski jagt den Ball nach 15 Minuten aus der Drehung mit Vollgas zum 1:0 in den Winkel
Bundesliga

FC Bayern eine Nummer zu groß für Frankfurt

München - Auch trotz vieler Verletzter bleibt der FC Bayern München in der Bundesliga eine Klasse für sich. Der Rekordmeister war auch für Eintracht Frankfurt, das sich immerhin noch um einen Platz im Europapokal bewirbt, eine Nummer zu groß. Vier Tage vor dem Viertelfinal-Hinspiel in der Champions League beim FC Porto zeigte sich der FC Bayern beim souveränen 3:0 (1:0) durch Treffer des starken Robert Lewandowski (15./66.) sowie Thomas Müller (82.) in allen Belangen überlegen.

Das Ergebnis spiegelte den Spielverlauf, die Spielanteile und die Kräfteverhältnisse noch ungenügend wider. Spätestens nach dem Führungstreffer dominierte die Mannschaft von Trainer Pep Guardiola die Begegnung beinahe mühelos, Frankfurts Torhüter Kevin Trapp sowie der Pfosten bei Schüssen von Mario Götze (62.) und Lewandowski (76.) verhinderten einen noch höheren Sieg der Bayern.

Drei Feldspieler auf der Bank

Dabei hatte Guardiola nach dem Pokalsieg bei Bayer Leverkusen (5:3 i.E.) eine Art letztes Aufgebot nominiert. Arjen Robben, David Alaba, Franck Ribéry, Bastian Schweinsteiger und Medhi Benatia fehlten verletzt, Jerome Boateng wurde geschont, neben Torwart Manuel Neuer saßen nur noch Holger Badstuber, Sebastian Rode und Gianluca Gaudino auf der Bank. Thiago gab an seinem 24. Geburtstag dafür sein Saisondebüt in der Startelf - ein starkes obendrein, auch Mitchell Weiser spielte von Beginn an.

Nach der Führung durch den hervorragenden Lewandowksi, der seine Saisontreffer 15 und 16 verbuchte, verhinderte Trapp gegen den Polen (20./24.) und Götze (31.) weiteres Ungemach für seine Mannschaft. Frankfurt war eher einfallslos und harmlos und schien mit einem geordneten Spielaufbau überfordert. Offensiv fanden die Hessen ohne den verletzten Torjäger Alexander Meier praktisch nicht statt - ausgenommen in der 40. Minute, als Sonny Kittel an Pepe Reina im Münchner Tor scheiterte.

Höhere Führung zur Pause möglich

Die souveränen, zugleich sehr konzentrierten Münchner hätten schon zur Pause deutlicher führen können. Schiedsrichter Schmidt aber erkannte Treffer von Lewandowski und Thomas Müller nach schnell ausgeführten Freistößen ebensowenig an wie jenen von Müller in der 41. Minute: Nach Intervention seines Assistenten nahm Schmidt das vermeintliche 2:0 wieder zurück.

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SID

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