Mönchengladbach - Dank Patrick Herrmann steuert Borussia Mönchengladbach in der Bundesliga weiter auf Champions-League-Kurs. Der 23-Jährige erzielte beim umkämpften 1:0 (1:0) gegen den Sport-Club Freiburg wie schon drei Tage zuvor beim Auswärtssieg in Stuttgart das entscheidende Tor. Während die Borussia ihren dritten Platz festigte, kassierten die Gäste im Kampf gegen den Abstieg einen Rückschlag.

Herrmann traf in der 23. Minute für die zumindest in der ersten Halbzeit starken Gladbacher, die nur eines ihrer vergangenen 14 Heimspiele verloren haben. Freiburg trat drei Tage nach dem überzeugenden 4:1 gegen Eintracht Frankfurt zwar mutig, im Abschluss aber viel zu harmlos auf und muss weiter auf den ersten Sieg am Niederrhein seit 1995 warten.

Freiburg lädt zu Chancen ein

Die nur 37.091 Zuschauer im Borussia-Park sahen auch dank der Gäste eine besonders vor der Pause muntere Begegnung. Freiburg versteckte sich keineswegs, verteidigte offensiv, lud die Gladbacher so aber auch zu Chancen ein. Die wenigen eigenen Gelegenheiten blieben ungenutzt, auch Neuzugang Nils Petersen fiel nach seinem Hattrick gegen Frankfurt nur durch ein Abseitstor (18.) auf.

Ganz anders die Borussia: Das Team von Trainer Lucien Favre, der erstmals in dieser Saison keine Wechsel in seiner Startelf vornahm, zog in der Anfangsphase nahezu nach Belieben sein Kombinationsspiel auf und kam in den ersten zehn Minuten zu gleich drei Großchancen. Der starke Herrmann (3./7.) und Branimir Hrgota (6.) vergaben jedoch knapp.

Freiburg mit Druck, Gladbach mit dem Tor

Freiburg löste sich anschließend aus der Umklammerung und bot der Borussia mit laufintensivem Pressing die Stirn, kam aber über gefährliche Schüsse aus der Distanz nicht hinaus. Mitten in die Bemühungen der Gäste fiel die Gladbacher Führung. Herrmann erzielte nach Flanke von Hrgota aus zehn Metern sein fünftes Saisontor.

Die Borussia blieb bis zur Pause die bessere Mannschaft und hätte noch nachlegen müssen, ehe nach dem Seitenwechsel der SC immer stärker wurde. Angetrieben vom quirligen Bundesliga-Debütanten Mats Möller Dähli erhöhte das Team von Trainer Christian Streich den Druck und erzwang mehrere Abwehrfehler der Gladbacher, die aber ungenutzt blieben.

In der Schlussphase stand Borussias Defensive wieder sicherer. Chancen waren nun auf beiden Seiten zwar Mangelware, spannend blieb die intensive Partie dennoch. Pech hatten die Gäste, als ein Distanzschuss von Mike Frantz (70.) das Ziel nur um einen Meter verfehlte. Jonathan Schmid vergab zudem 13 Minuten später den möglichen Ausgleich.

SID

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Spieler des Spiels:

YANN SOMMER

Mönchengladbach kann sich bei seinem Keeper Yann Sommer bedanken, denr die drei Punkte fest hielt. Er verhinderte mit fünf abgewehrten Torschüssen den Freiburger Ausgleich, kein Borusse war zudem häufiger am Ball (62 Mal).

So sehen es die Clubs*

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