Köln - Werder Bremen hat am 33. Spieltag mit einem Sieg über Meister Borussia Dortmund den Klassenerhalt perfekt gemacht. Nach sieben Heimspielen ohne Sieg setzte sich das Team von Trainer Thomas Schaaf 2:0 (1:0) gegen den Spitzenreiter durch, der bereits am vergangenen Spieltag den Meistertitel perfekt gemacht hatte.

Mikael Silvestre (5.) und Claudio Pizarro (63.) erzielten die Tore für die Bremer. Mit 41 Punkten kann Werder am letzten Spieltag nicht mehr auf einen der drei letzten Tabellenplätze abrutschen. Dortmund dagegen verpasste seinen zwölften Auswärtssieg in dieser Saison und damit einen Rekord.

Pasanen und Jensen verabschiedet

Vor dem letzten Heimspiel im ausverkauften Weser-Stadion waren zunächst der Finne Petri Pasanen und dann Daniel Jensen aus Dänemark, beide seit 2004 an der Weser, von Werders Vorstandsvorsitzenden Klaus Allofs verabschiedet worden. Geschenke gab es auch vorab für die Dortmunder Meisterkicker. Werders Einlaufkinder brachten den Dortmunder Spielern schwarz-gelbe Blumen.

Bremen erwischte einen Traumstart. Im Anschluss an den ersten Eckball reagierte Dortmunds Schlussmann Roman Weidenfeller unsicher, seine zu kurze Faustabwehr verwertete Sivestre per Dropkick zum 1:0. Nur sieben Minuten später hätte Marko Marin die Bremer Führung ausbauen können. Sein Schuss prallte an den linken Torpfosten.

Neuntes Saisontor von Pizarro

Dortmunds Angriffsbemühungen wurden allesamt von der aufmerksamen Bremer Defensive zunichte gemacht. Nach dem Seitenwechsel drängten die Gäste energisch auf den Ausgleich. Ein direkter Freistoß von Antonio da Silva (57.) verfehlte nur knapp das Ziel. Der BVB übernahm das Kommando und schnürte Werder in der eigenen Hälfte ein. Werder verlegte sich aufs Kontern und hätte nach einem weiteren Solo das agilen Marin (63.) einen weiteren Treffer erzielen können. BVB-Verteidiger Mats Hummels rettete auf der Linie per Kopf.

In der 63. Minute tankte sich Claudio Pizarro an der Strafraumgrenze durch und erzielte mit einem strammen Linksschuss das 2:0. Es war das neunte Saisontor für den Peruaner. Zwei Minuten später verpasste Marin allein vor Weidenfeller die Vorentscheidung.