Hannover- Die TSG 1899 Hoffenheim bleibt durch den Auswärtsdreier bei Hannover 96 weiter im Rennen um die europäischen Plätze. Die Niedersachsen verloren bei der Premiere des neuen Trainers Michael Frontzeck 1:2 (1:1) gegen die TSG 1899 Hoffenheim.

Die Niedersachsen bleiben auch in der 14. Partie in Folge sieglos, sie stehen nun als 15. nur noch einen Punkt vor dem Relegationsplatz und stehen auf dem letzten Tabellenplatz der Rückrunden-Tabelle. Die Kraichgauer stoppten dagegen nach drei Liga-Pleiten in Folge ihren Negativlauf und hoffen weiter auf die Qualifikation für die Europa League.

Modeste trifft in der ersten Minute

Bereits in der ersten Spielminute traf Anthony Modeste aus kurzer Distanz zur Führung (2.) für 1899. Hannover reagierte wütend und kam durch einen Foulelfmeter von Kapitän Lars Stindl zum verdienten Ausgleich (24.), doch Sven Schipplock (83.) traf zum Sieg der Gäste.

Frontzeck waren nach seiner Vorstellung nur vier Tage geblieben, um sein Team auf die finale Phase des Abstiegskampfes einzuschwören. Nach der kalten Dusche zu Beginn zeigten die 96er gute Ansätze: Über die zunächst stärkere linke Seite mit Edgar Prib und Miiko Albornoz brachten die Gastgeber die 46.200 Zuschauer mit viel Offensivpower hinter sich.

Engagierte 96-Leistung reicht nicht aus

Und die konsequent nachrückenden 96er kamen zu Chancen. Der quirlige Didier Ya Konan scheiterte nach artistischer Ballmitnahme am blendend reagierenden Oliver Baumann im 1899-Tor (19.). Fünf Minuten später holte Tobias Strobl 96-Außenverteidiger Manuel Schmiedebach von den Beinen, Stindl traf sicher vom Elfmeterpunkt.

Die Gäste hatten nach der frühen Führung kaum noch etwas Konstruktives zum Spiel beigetragen und bekamen dafür die Quittung. Nach dem Ausgleich investierten die Kraichgauer wieder mehr und kamen fast zur erneuten Führung. Ein Kopfball von Stobl prallte an den linken Innenpfosten und trudelte dann die Linie entlang - großes Glück für die tonangebenden Gastgeber (33.).

Im zweiten Durchgang drückten die Niedersachsen sofort wieder aufs Gaspedal. Stindl bediente Joselu, doch der Abschluss des lange harmlosen Spaniers war zu ungenau (47.). Eine Viertelstunde später tauchte Stindl kurz vor Baumann auf, schob aber knapp am Tor der Hoffenheimer vorbei (63.), bevor auch der eingewechselte Kenan Karaman am starken Rückhalt der Gäste scheiterte (72.).

SID

Liveticker mit Aufstellungen und Statistiken

Spieler des Spiels:

Sven Schipplock

Sven Schipplock entschied mit seinem dritten Saisontor das Spiel. Es war sein siebtes Jokertor für Hoffenheim - mit Abstand Vereinsrekord.

So sehen es die Clubs*

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